Die in Nürnberg beheimatete FAI Aviation Group hat für ihre Chartertochter FAI rent-a-jet einen sechsten Ultralangstreckenjet aus der Bombardier-Global-Familie in Dienst gestellt. Bei dem Flugzeug handelt es sich um den Global 6000, der bei der FAI das Kennzeichen D-AXTM trägt.
Das Flugzeug wurde – was man unschwer an der silbernen Lackierung erkennt – für das weltweit tätige Charterunternehmen VistaJet gebaut. Es bietet Platz für bis zu 14 Passagiere in drei Kabinenzonen. VistaJet verkaufte das Flugzeug an einen Eigner, der es aber nur selten nutzte und nun an FAI veräußerte. Ab Februar steht das Flugzeug für Charterkunden zur Verfügung. Statt des roten Streifens, der ein Markenzeichen von VistaJet ist, verläuft nun ein blauer Streifen vom Bug bis zum Heck.
Verkauf in nur sechs Wochen abgeschlossen
Siegfried Axtmann, der Gründer und Vorsitzende von FAI, sagte: „Wir freuen uns sehr, diesen außergewöhnliche Global 6000 in unsere Flotte aufzunehmen, der bei unseren Charterkunden sicherlich großen Anklang finden wird. Der Verkauf wurde innerhalb von nur sechs Wochen nach Vertragsunterzeichnung abgeschlossen, einschließlich einer umfassenden Pre-Purchase Inspection bei BAS in Singapur über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage. Dies unterstreicht einmal mehr den Ruf von FAI als schnell handelnder und liquider Käufer.“
Die Sitzbezüge an Bord des Global 6000 wurden handgenäht. © FAI rent-a-jet
Durch den Neuzugang ist die Flotte der FAI rent-a-jet auf 17 Business Jets gewachsen: Neben sechs Bombardier Global besteht sie außerdem aus fünf Bombardier Challenger 604 und sechs Bombardier Learjet 60/60XR. Das Unternehmen ist der größte Betreiber von Bombardier Business Jets in Deutschland.
Die Flugzeuge der FAI rent-a-jet werden gut genutzt. Im vergangenen Jahr waren allein die Global des Unternehmens über 5.500 Stunden in der Luft und waren bei 85 Prozent der Flüge mit zahlenden Fluggästen besetzt. Die gesamte Flotte der FAI rent-a-jet hat 2025 über 13.000 Flugstunden produziert. Der Umsatz der gesamten Gruppe betrug im vergangenen Jahr 140 Millionen Euro.
Volker K. Thomalla
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