Homepage » Aero-Kultur » SG 38 unter Staub und Spinnweben

Es gibt sie noch, die sogenannten Scheunenfunde – auch wenn diese manchmal in einer Lagerhalle stehen. Ein Fall aus dem ostwestfälischen Enger.

17.01.2026

Das Rumpfvorderteil und die Tragflächen des SG 38 stehen verstaub an einer Wand der Lagerhalle. Der Name Engerling des SG 38 ist noch gut zu erkennen. © Manfred Otte

Manche Flugzeuge sind echte Legenden der Lüfte.  Die „Tante Ju“ oder der „Jumbo-Jet“, um nur zwei zu nennen. Es geht aber auch ein paar Nummern kleiner: In Segelfliegerkreisen ist der Schulgleiter SG 38 eine solche Legende. Ein Einsitzer aus Holz, Drähten und Stoff, von dem zwischen 1938 und 1954 rund 10.000 Stück gebaut wurden. Die weitaus meisten davon wurden irgendwann zu Brennholz verarbeitet. Einige gibt’s aber noch. Und ein Exemplar ist – wenn auch nicht mehr flugfähig – tatsächlich noch...

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Über Meiko Haselhorst

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Meiko Haselhorst (Jahrgang 1974) wollte als Kind immer Pilot werden. Doch es kam anders: Er wurde Tischler, später Redakteur einer Tageszeitung – und arbeitet heute als freiberuflicher Journalist. Seine immer noch vorhandene Leidenschaft für Flugzeuge und fürs Fliegen lebt der Vater von zwei Töchtern nun auf Reisen, in der Literatur und an der Tastatur aus. Der Pilotentraum ist aber noch nicht ganz ausgeträumt....

4 Kommentare

  • Dr. Wolfram Gahtow

    Kenne ich den Schulgleiter SG 38. Ausbildung 1955/56 in Altglietzen, nahe Bad Freienwalde. Erst pendeln, dann Hangschulung, abends SG 38 reparieren, dann Beisammensein. Wunderbare Erinnerung !

  • Schindler

    Hallo Fliegerkameraden, mit dem Bild habt ihr mir eine Freude bereitet. Auf dem SG 38 habe ich vor 70 Jahren das Fliegen erlernt. E.Schindler Cottbus

  • UHD

    Ich war ’96 mit dem SG38 auf der Wasserkuppe für ein paar Sekunden in der Luft. Ein Start, drei Landungen 😉
    Die Restaurierung wäre ein tolles Projekt Luftfahrgeschichte zu erhalten.
    Ich wünsche viel Erfolg dabei.

  • Jürgen Hüfner

    Sehr gut, es sollten mehr diese Funde wieder zum Leben erweckt werden und damit die Jugend auch weiß, was ihre Feder früher gemacht haben

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