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EASP Air betreibt Dornier 328 in Frontex-Lackierung

Das auf die Überwachung aus der Luft spezialisierte Luftfahrtunternehmen EASP Air betreibt nun zwei seiner Dornier 328 mit einer Lackierung der Frontex, in deren Auftrag sie viele Missionen durchführt. Künftig sollen die Flugzeuge der EASP Air nach Ostende umsiedeln.

10.01.2026

Die Dornier 328 mit dem Kennzeichen PH-EAF ist eines von zwei Flugzeugen der EASP Air, die jetzt mit Frontex-Schriftzug ihren Dienst verrichten. © EASP Air

Zwei der drei von EASP AIR am Flughafen Schiphol-Oost in den Niederlanden betriebenen Seeaufklärungsflugzeuge vom Typ Do328 tragen seit dem 1. Januar 2026 die offizielle Kennzeichnung der Frontex (Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache) auf ihren Rümpfen.

Neben dem Frontex-Logo und der Flagge der Europäischen Union steht auf dem Rumpf des Flugzeugs auch noch European Border and Coast Guard Agency. © EASP Air

Diese Kennzeichnung, die auf Wunsch von Frontex angebracht wurde, ist laut der EASP Air ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Sichtbarkeit und Anerkennung der im Auftrag von Frontex durchgeführten Missionen, insbesondere bei den oft sehr anspruchsvollen Operationen gegen Menschenhandel.

Frontex schützt die EU-Außengrenzen

Frontex unterstützt die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) beim Schutz und der Verwaltung der Außengrenzen der EU und des Schengen-Raums.

Die EASP Air wird auf dem belgischen, küstennahen Flughafen Ostend-Bruges einen neuen Hangarkomplex mit einer Gesamtfläche von 4.900 Quadratmetern beziehen. Ein entsprechender Vertrag wurde im Sommer 2025 geschlossen. Dorthin soll nach der Fertigstellung des Komplexes die Dornier-328-Flotte des Unternehmens umziehen. Dort soll auch das Special Mission Expertise Center der EASP Air angesiedelt werden, von dem aus Küstenwach-, Brandbekämpfungs- und Katastrophenhilfe-Missionen geführt werden.<

Bob Fischer

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen. Er hat mehr als 40 Jahre für der CAA-NL gearbeitet, sein letzter Job war Inspekteur für Flugausbildung in den Niederlanden.

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