Der indische Aerospace-Konzern Hindustan Aeronautics Ltd (HAL) hat einen Vertrag über 29 Milliarden Rupien (umgerechnet 278 Millionen Euro) erhalten, um sechs Dhruv Advanced Light Helicopter Mk-III an die indische Küstenwache zu liefern, einschließlich leistungsbasierter logistischer Unterstützung, was nach Angaben des Herstellers das Vertrauen in den Typ nach Sicherheitsmodifikationen nach einem tödlichen Absturz im Jahr 2025 stärkt.
Analysten zufolge spiegele die neue Bestellung – trotz der zahlreichen Unfälle mit dem Muster – das Vertrauen der Nutzer in diese Plattform wider. In den letzten Jahren ereigneten sich über 20 tödliche Unfälle mit diesem Hubschraubertyp. Die indische Armee beispielsweise verfügt über 154 ALH-Hubschrauber, von denen 16 durch Unfälle verloren gingen. Die Indian Air Force betreibt 70 ALH und verzeichnete sechs Abstürze. Die Indian Navy verfügt über 23 ALHs, von denen ebenfalls mehrere abstürzten.. Die Küstenwache betreibt derzeit 13 ALH Mk-III-Hubschrauber, von denen bisher drei durch Unfälle verloren gingen.
Der ALH Mk-III hat eine maximale Zuladung von 5.500 Kilogramm, die Variante Mk-IV eine maximale Zuladung von 5.800 Kilogramm. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 158 Knoten. Beide Varianten werden von 1.032 kW (1.410 Wellen-PS) starken Shakti-Triebwerken angetrieben. Die Dhruv-Hubschrauber bieten ihren Nutzern eine maximale Reichweite von 340 nautischen Meilen (630 Kilometer).
Bob Fischer
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