Die „Romeo“-Version des U-Bootjagd- und Bordhubschraubers MH-60 hat einen besonderen Produktions-Meilenstein erreicht. Im Rahmen einer Feierstunde übergab Lockheed Martin das 350. Exemplar des Musters an die U.S. Navy. Der Jubiläumshubschrauber wird seinen Dienst bei der Helicopter Maritime Strike Fleet Replacement Squadron (HSM-41) „Seahawks“ verrichten. Die Staffel ist eine Ausbildungseinheit, die Besatzungen von der Naval Air Station North Island in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien auf der MH-60R schult.
Ali Ruwaih, Vorstandsmitglied bei Lockheed Martin für maritime Systeme, sagte: „Die Auslieferung der 350. MH-60R ist ein Beweis für die außergewöhnlichen Fähigkeiten dieses Fluggeräts und das Engagement unseres Teams. Wir sind stolz darauf, die U.S. Navy und unsere globalen Partner mit dieser hochmodernen Mehrzweckplattform zu unterstützen, die auch in den kommenden Jahrzehnten ein entscheidender Bestandteil der weltweiten U-Boot-Jagd-Operationen bleiben wird.“
Über eine Million Flugstunden
Die von Sikorsky gefertigte MH-60R flog am 19. Juli 2001 zum ersten Mal, 2006 übernahm die U.S. Navy ihr erstes Exemplar. Das Muster steht auch bei den Streitkräften von Australien, Dänemark, Saudi-Arabien, Indien, Griechenland und Südkorea im Dienst. Auch Spanien und Norwegen haben die MH-60R bestellt, aber die ersten Lieferungen an diese beiden Länder stehen noch aus. Die weltweite MH-60R-Flotte hat nach Angaben von Lockheed Martin bislang über eine Million Flugstunden gesammelt. Die Avionik der MH-60R verfügt über eine offene Systemarchitektur, die eine schnelle Modernisierung erlaubt. Lockheed Martin geht davon aus, dass die „Romeo“-Version bis in die 2050er Jahre immer wieder aktualisiert werden kann.
Volker K. Thomalla
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