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Lockheed Martin hat die 350. MH-60R an die U.S. Navy übergeben

Der U-Bootjagd-Hubschrauber Sikorsky MH-60R ist ein sehr erfolgreiches Muster. Lockheed Martin hat gerade das 350. Exemplar an einen Kunden ausgeliefert. Die MH-60R steht derzeit bei sieben Nationen im Dienst.

15.01.2026

Die U.S. Navy ist der größte Nutzer des U-Bootjagd- und SAR-Hubschraubers MH-60R. © Lockheed Martin

Die „Romeo“-Version des U-Bootjagd- und Bordhubschraubers MH-60 hat einen besonderen Produktions-Meilenstein erreicht. Im Rahmen einer Feierstunde übergab Lockheed Martin das 350. Exemplar des Musters an die U.S. Navy. Der Jubiläumshubschrauber wird seinen Dienst bei der Helicopter Maritime Strike Fleet Replacement Squadron (HSM-41) „Seahawks“ verrichten. Die Staffel ist eine Ausbildungseinheit, die Besatzungen von der Naval Air Station North Island in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien auf der MH-60R schult.

Ali Ruwaih, Vorstandsmitglied bei Lockheed Martin für maritime Systeme, sagte: „Die Auslieferung der 350. MH-60R ist ein Beweis für die außergewöhnlichen Fähigkeiten dieses Fluggeräts und das Engagement unseres Teams. Wir sind stolz darauf, die U.S. Navy und unsere globalen Partner mit dieser hochmodernen Mehrzweckplattform zu unterstützen, die auch in den kommenden Jahrzehnten ein entscheidender Bestandteil der weltweiten U-Boot-Jagd-Operationen bleiben wird.“

Über eine Million Flugstunden

Die von Sikorsky gefertigte MH-60R flog am 19. Juli 2001 zum ersten Mal, 2006 übernahm die U.S. Navy ihr erstes Exemplar. Das Muster steht auch bei den Streitkräften von Australien, Dänemark, Saudi-Arabien, Indien, Griechenland und Südkorea im Dienst. Auch Spanien und Norwegen haben die MH-60R bestellt, aber die ersten Lieferungen an diese beiden Länder stehen noch aus. Die weltweite MH-60R-Flotte hat nach Angaben von Lockheed Martin bislang über eine Million Flugstunden gesammelt. Die Avionik der MH-60R verfügt über eine offene Systemarchitektur, die eine schnelle Modernisierung erlaubt. Lockheed Martin geht davon aus, dass die „Romeo“-Version bis in die 2050er Jahre immer wieder aktualisiert werden kann.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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