Airbus hat die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr veröffentlicht. Demnach wurden 2025 – wie bereits berichtet – 793 neue Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben. Diese Zahl liegt leicht über dem im November 2025 revidierten Auslieferungsziel. Guillaume Faury, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von Airbus, sagte bei der Präsentation der Ergebnisse: „2025 war ein wegweisendes Jahr, geprägt von einer sehr starken Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen in allen Geschäftsbereichen, einem Rekordfinanzergebnis und strategischen Meilensteinen. Wir haben uns erfolgreich in einem komplexen und dynamischen Marktumfeld behauptet und unsere aktualisierten Prognosen erfüllt. Die weltweite Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen untermauert unseren laufenden Produktionshochlauf, den wir trotz erheblicher Triebwerksengpässe bei Pratt & Whitney bewältigen. Die breiten und wettbewerbsfähigen Portfolios in den Bereichen Verteidigung und Raumfahrt sowie Hubschrauber ermöglichen es uns, die Dynamik im Verteidigungssektor zu nutzen. Diese Ergebnisse von 2025 und das Vertrauen in unsere zukünftige Finanzperformance untermauern die geplante höhere Dividendenausschüttung.“
Book-to-Bill-Ratio über 1
Bei den Verkehrsflugzeugen lag das Book-to-bill-ratio, also das Verhältnis zwischen neu bestellten und ausgelieferten Flugzeugen deutlich über 1, so dass das Auftragsbuch erneut auf eine historische Bestmarke anstieg. Am 31. Dezember 2025 standen 8.754 noch abzuarbeitende Aufträge für neue Verkehrsflugzeuge in den Büchern des Herstellers. Zusammen bilden sie einen Wert von 619 Milliarden Euro – verglichen mit 629 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Grund für diesen niedrigeren kumulierten Auftragswert ist der schwache US-Dollar.
Beim konsolidierten Umsatz erreichte Airbus 73,4 Milliarden Euro, das sind rund sechs Prozent mehr als noch im Vorjahr. Zu diesem guten Konzernumsatz trug auch Airbus Helicopters bei. Der Umsatz dieses Geschäftsbereichs stieg 2025 um 13 Prozent auf 9,0 Milliarden Euro.
2026 will Airbus den Produktionshochlauf bei den Verkehrsflugzeugen fortsetzen und um die 870 neue Airliner an Kunden übergeben, vorausgesetzt, es gibt keine weiteren Unterbrechungen des globalen Handels oder neue Probleme mit den Lieferketten.
Volker K. Thomalla
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