Die US-Billigfluggesellschaft Avelo Airlines beendet ihre Zusammenarbeit mit dem US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security) in Bezug auf Abschiebeflüge zum 27. Januar dieses Jahres. Damit endet die Kooperation des Low Cost Carriers mit der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE nach weniger als einem Jahr.
Seit der Ankündigung im April 2025, diese Flüge durchzuführen, sah sich die Fluggesellschaft Protesten, Boykotten und Kritik von Reisenden, Kabinenpersonal-Gewerkschaften, lokalen Politikern und Aktivisten für Einwanderungsrechte ausgesetzt.
Die in Houston ansässige Fluggesellschaft gab in einer Erklärung bekannt, dass sie sich künftig ausschließlich auf Linienflüge konzentrieren wird. Daher wird Avelo ihre Stützpunkte am Mesa Gateway Airport in Arizona, in Raleigh-Durham und Wilmington in North Carolina zum 27. Januar schließen. Sie werde außerdem sechs Boeing 737-700 ausmustern und sich hauptsächlich auf die Boeing 737-800 konzentrieren. Die Airline betreibt derzeit 14 737-800 und wird künftig auch die Embraer E195-E2 in ihre Flotte aufnehmen.
Keine stabilen und planbaren Einnahmen
Avelo-Sprecherin Courtney Goff erklärte gegenüber US-Medien, die ICE-Flüge hätten zwar kurzfristig Vorteile gebracht, aber letztendlich nicht genügend stabile und planbare Einnahmen generiert, um den betrieblichen Aufwand und die Kosten zu rechtfertigen.
Bob Fischer
Keine News mehr verpassen: Abonnieren Sie unseren Newsletter!
Folgen Sie uns auf Bluesky
Liken Sie uns auf Facebook
Schon gelesen?