Diebe haben im Januar dieses Jahres in Spanien zwölf Container mit abgelaufenen Triebwerksteilen, die ihre Lufttüchtigkeit verloren haben, umgeleitet. Sie sollten eigentlich zu einem Betrieb geliefert werden, der sie verschrottet. Dort sind sie jedoch nie angekommen. Wo die Container mit den Triebwerkskomponenten sind, entzieht sich derzeit der Kenntnis der Behörden.
Die EASA (Agentur für Flugsicherheit der Europäischen Union) hat nun Fluggesellschaften davor gewarnt, solche Teile zu erwerben. Bei den verschwundenen Komponenten handelt es sich um Teile für Triebwerke der Typen CFM56, IAE V2500, Pratt & Whitney PW1100 und Rolls-Royce RB211. Drei der verschwundenen Container Teile, die ihre strukturelle Lebensdauer überschritten haben beziehungsweise, die anderen Limitierungen unterliegen und nicht mehr in Flugzeugen genutzt werden dürfen.
Die EASA hat eine Liste mit 630 Teilen mit Parts Numbers veröffentlicht. Die EASA bittet darum, sollten betroffene Teile auftauchen, die Behörden zu informieren und sie auf keinen Fall in ein Flugzeug einzubauen.
Volker K. Thomalla
Keine News mehr verpassen: Abonnieren Sie unseren Newsletter!
Folgen Sie uns auf Bluesky
Liken Sie uns auf Facebook
Schon gelesen?
Schmuggel von Flugzeugreifen nach Russland in Polen gestoppt
Russische Behörde erlaubt die Nutzung von nicht-zugelassenen Teilen
US-Behörden verhindern Schmuggel von F-4-Ersatzteilen in den Iran