Die vor 70 Jahren als WDL gegründete heutige German Airways baut ihre Flotte weiter aus. Sie wird zum Sommerflugplan 2026, der am 29. März beginnt, einen weiteren Regionaljet des Typs Embraer E190 einsetzen. Das Flugzeug wird, wie die Airline heute mitteilte, die Registrierung D-ABKE erhalten und in Deutschland stationiert. Damit will German Airways nach eigenen Angaben „gezielt ihre operative Präsenz am Heimatmarkt sowie ihre Kapazitäten im europäischen Strecken- und Chartergeschäft stärken“. Die German Airways gehört zum Berliner Logistik-Unternehmen Zeitfracht.
German Airways verfolgt eine Ein-Typ-Flottenstrategie. Sie betreibt derzeit acht E190 von Embraer und kann so Synergieeffekte durch eine einfachere Ersatzteilbevorratung und eine einfachere Crewplanung erzielen. Die Flugzeuge wurden alle als Gebrauchtflugzeuge beschafft und haben ein Durchschnittsalter von 18,2 Jahren. Sie sind mit jeweils 100 Sitzen für Passagiere bestuhlt.
Wet-Lease-Anbieter für Netzwerk-Airlines
Die Airline nutzt die Flugzeuge hauptsächlich im Wet-Lease für europäische Netzwerk-Airlines und ist seit dem 1. Dezember 2020 Mitglied des globalen Airline-Verbands IATA (International Air Transport Association). Sie verchartert ihre Flugzeuge aber auch auf Ad-hoc-Basis an Sportmannschaften, Musikgruppen, Regierungsflüge und für andere Gruppenreisen.
Maren Wolters, die Geschäftsführerin von German Airways, sagte: „Die Aufnahme eines weiteren E190-Flugzeugs unterstreicht unser klares Bekenntnis zum nachhaltigen Wachstum und zur langfristigen Weiterentwicklung von German Airways. Mit der Stationierung des Flugzeugs in Deutschland erhöhen wir unsere operative Stabilität und Flexibilität und schaffen gleichzeitig die Grundlage, um bestehende Partnerschaften weiter auszubauen und neue Kundenprojekte umzusetzen.“
Volker K. Thomalla
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