Am vergangenen Wochenende (24. und 25. Januar 2026) hat der Wintersturm „Fern“, der von Texas quer über den Mittleren Westen bis in den Nordosten der USA zog, für eine massive Beeinträchtigung des Flugverkehrs geführt. Airlines hatten nach Warnungen von Meteorologen vor einem „Monstersturm“ vorsorglich Flüge annulliert, zwölf Bundesstaaten hatten den Notstand ausgerufen.
Rund 22.000 Linienflüge waren in den USA ursprünglich für den Sonntag (25. Januar 2026) geplant, davon fielen aufgrund des Wetters über 12.000 Flüge aus. JetBlue Airways hatte rund 70 Prozent ihrer Flüge abgesagt, American Airlines musste 55 Prozent der Flüge canceln, während Delta Air Lines über 40 Prozent aller für Sonntag geplanten Linienflüge stornierte. Viele Airlines hatten schon am Freitag ihre Kunden gebeten, ihre Reisen, wenn möglich zu verschieben und großzügige Kulanzregelungen für Umbuchungen angeboten.
An den großen Drehkreuzen wie New York John F. Kennedy, Newark Liberty Airport, Boston-Logan Airport und Chicago O’Hare fielen zwischen 80 und 90 Prozent aller vorgesehenen Flüge aus.
Jetzt nur noch der Nordosten betroffen
Neben massivem Schneefall, den der Sturm mit sich brachte, führten auch Temperaturen von unter -35 Grad Celsius zu Beeinträchtigungen des Verkehrs. Der Sturm wird heute noch die Neuengland-Staaten im Nordosten der Vereinigten Staaten beeinträchtigen und soll sich morgen in Richtung Nordosten auf den Atlantik abziehen. Bis der Luftverkehr wieder komplett planmäßig läuft, wird es aber noch ein, zwei Tage dauern, da Crews und Flugzeuge zum Teil erst wieder zu den vorgesehenen Startflughäfen kommen müssen.
Volker K. Thomalla
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