Nach den gemeinsam von Israel und den USA ausgeführten Luftangriffen auf den Iran und den iranischen Gegenangriffen mit Drohnen und Raketen auf Ziele in Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Kuwait, Libanon, Zypern, dem Irak, Katar und Bahrain hatten die betroffenen Länder ihre Lufträume gesperrt. Seitdem hängen Tausende von Reisenden in den betroffenen Ländern fest.
Die Bundesregierung plant nun einen ersten Evakuierungsflug aus dem Oman. Das östlich und südlich von den Vereinigten Arabischen Emiraten gelegen Sultanat wurde bislang als einziges Land in der Region nicht vom Iran angegriffen. Es beherbergt im Gegensatz zu den anderen Ländern auch keine US-Militärbasen.
Reguläre Buchung nicht möglich
Die Lufthansa wird den Evakuierungsflug durchführen, gab sie heute bekannt. Sie teilte mit: „Lufthansa plant, in der Nacht vom 4. auf den 5. März im Auftrag der Bundesregierung einen Flug von Maskat (Oman) nach Frankfurt durchzuführen, um deutsche Staatsbürger aus der Region nach Deutschland zu fliegen. Eingesetzt wird ein Langstreckenflugzeug vom Typ Airbus A340-300. Da dieser Flug im Auftrag der Bundesregierung durchgeführt wird, ist keine reguläre Buchung über Lufthansa möglich. Deutsche Staatsbürger, die sich derzeit in der Region aufhalten, können sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND) registrieren.
Aufgrund der aktuellen Situation im Nahen Osten, werden die Airlines der Lufthansa Group ihre Flüge nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Erbil, Dammam und Teheran bis einschließlich 8. März aussetzen. Ebenfalls bis einschließlich 8. März werden zusätzlich folgende Lufträume nicht genutzt: Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Katar, Kuwait, Bahrain, Dammam und Iran.“
Die Airlines der Lufthansa Group werden zudem ihre Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi bis einschließlich 6. März aussetzen. Darüber hinaus werde der Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate ebenfalls bis einschließlich 6. März nicht genutzt.
Darüber hinaus würden die Airlines der Lufthansa Group sämtliche Flüge von und nach Larnaca auf Zypern ebenso bis einschließlich 6. März aussetzen und auch den Luftraum des Landes nicht nutzen.
Volker K. Thomalla
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