Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 17. Dezember 2025 ein großes Rüstungsbeschaffungspaket bewilligt. In dem Paket enthalten ist auch die Freigabe der Mittel für die Beschaffung von MQ-9B SeaGuardian-Drohnen für die Deutsche Marine.
Das vom US-Hersteller General Atomics – Aeronautical Systems, Inc. entwickelte Drohnenmuster soll über die NATO-Beschaffungsagentur NPSA (NATO Procurement and Support Agency) gekauft werden. Es werden insgesamt vier Systeme beschafft. Da jedes System aus zwei Drohnen besteht, werden also insgesamt acht SeaGuardian-Drohnen an die Marine geliefert. Der Auftragswert wird rund 1,52 Milliarden Euro betragen. Die Marine wird die MQ-9B SeaGuardian in Nordolz stationieren.
Die Systeme werden in Nordholz stationiert
Die MQ-9B werden auch im Zusammenspiel mit den Boeing P-8A Poseidon der Marine wirken. Die Seefernaufklärer und U-Bootjagd-Flugzeuge sind derzeit im Zulauf. Zwei der acht georderten Flugzeuge wurden bereits nach Nordholz überführt.
Die SeaGuardian sollen zwischen 2028 und 2030 ausgeliefert werden und in einem ersten Schritt ausschließlich für Aufklärungsmissionen genutzt werden. Ab 2031 sollen die MQ-9B ausrüstungsseitig auch für die U-Bootjagd tauglich gemacht werden. Dazu werden sie auch Sonarbojen mitführen können.
Bob Fischer
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