An diesem Wochenende (30. und 31. August) sollte die Radom AirShow in Radom, rund 100 Kilometer südlich von Warschau, die Menschen begeistern und die Leistungsfähigkeit der polnischen Streitkräfte mit einem ausgedehnten Programm inklusive eines umfangreichen Flying Display unter Beweis stellen. Doch bei einem Trainingsflug für die Airshow ist am Donnerstag, den 28. August, eine F-16 der polnischen Luftstreitkräfte abgestürzt. Dabei kam der Pilot des Fighters ums Leben. Die F-16 führte einen Looping aus, der zu tief angesetzt war, so dass das Flugzeug mit hoher Geschwindigkeit im unteren Scheitelpunkt des Loopings auf der Piste aufschlug und in Flammen aufging. Der Pilot überlebte den Unfall nicht.
Die genauen Umstände des Absturzes werden nun von den zuständigen Stellen untersucht. Die Veranstalter der AirShow Radom zogen ihre Konsequenzen aus dem Unfall und sagten die Flugschau ab. Der polnische Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz begab sich zu dem Unfallort, um sich über den Stand der Ermittlungen zu informieren. Er schrieb auf seinem Social-Media-Kanal: „Ich bin am Schauplatz einer Tragödie. Der Pilot der polnischen Armee kam bei einem F-16 Flugzeugabsturz ums Leben – ein Offizier, der seinem Land stets mit Hingabe und viel Mut diente. Er zollt seinem Andenken Tribut. Mein tiefstes Beileid an die Familie und die Angehörigen.Es ist ein großer Verlust für die Luftwaffe und die gesamte polnische Armee.“
Bob Fischer
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