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F-35A der RNLAF trainieren auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol

Mit fünf Flugzeugen trainiert die Royal Netherlands Air and Space Force für zwei Tage auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol. Eine dauerhafte Stationierung von Militärflugzeugen ist auf dem Airport aber nicht vorgesehen.

28.01.2026

Vier F-35A Lightning II der Royal Netherlands Air and Space Force (RNLAF) haben am 27. und 28. Januar 2026 auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol trainiert. © Mediacentrum Defensie

Die Königlich-Niederländischen Luft- und Weltraumstreitkräfte (RNLAF) führten am Dienstag, den 27. und Mittwoch, den 28. Januar, eine kurze Übung auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol (IATA-Dreilettercode: AMS) durch. Beteiligt sind vier F-35A Stealth Fighter sowie ein militärisches Transport- und Tankflugzeug.

F-35A Lighting II der RNLAF

Die Übung dient der Überprüfung, wie militärische Flugoperationen sicher und verantwortungsvoll von einem großen zivilen Flughafen aus durchgeführt werden können. Nach Angaben der RNLAF ist keine dauerhafte Stationierung von Militärflugzeugen in Schiphol geplant.

Die Übung unterstreicht die Bedeutung der Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit und Belastbarkeit kritischer nationaler Infrastrukturen wie Schiphol in Krisen- oder Konfliktzeiten. Durch das Üben von Operationen abseits fester Militärstützpunkte will das Verteidigungsministerium Flexibilität und Einsatzfähigkeit gewährleisten, wenn die Umstände dies erfordern. Neben den vier F-35A nimmt auch ein Airbus A330 MRTT der multinationalen NATO-Einheit MMU (Multinational Multi-Role Tanker Transport Unit) teil und stellt neben Transport- auch Luftbetankungskapazitäten für die Übung bereit.

Die F-35A sind in den Betrieb integriert

Die Übung wurde sorgfältig in den täglichen Betrieb von Schiphol integriert, sodass der reguläre kommerzielle Flugverkehr ungehindert weiterlaufen kann. Die Militärflugzeuge operieren ausschließlich tagsüber und fliegen nach ihrem Abflug von Schiphol zu zuvor festgelegten militärischen Übungsgebieten.

Die lokalen Behörden und relevanten Interessengruppen wurden im Vorfeld über das Vorhaben informiert. Anwohner müssen zwar vorübergehend mit etwas mehr Lärm rechnen, die Maßnahme ist jedoch in Umfang und Dauer begrenzt. Sicherheit, Koordination und Rücksichtnahme auf die Anwohner stehen bei der Übung, die in enger Zusammenarbeit mit Schiphol, der Flugsicherung und den nationalen Behörden durchgeführt wird, weiterhin im Mittelpunkt.

Bob Fischer

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen. Er hat mehr als 40 Jahre für der CAA-NL gearbeitet, sein letzter Job war Inspekteur für Flugausbildung in den Niederlanden.

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