Das US-Außenministerium hat am 29. Dezember 2025 den Verkauf von drei Seefernaufklärungs- und U-Bootjagdflugzeugen des Typs Boeing P-8A Poseidon an Dänemark genehmigt. Der Auftragswert beträgt bis zu 1,8 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 1,53 Milliarden Euro.
Dank der Zustimmung des US-Außenministeriums können nun die Vertragsparteien die konkreten Vertragsverhandlungen aufnehmen. Neben den Flugzeugen und ihrer notwendigen Ausrüstung gehört auch die technische und logistische Unterstützung der Flugzeuge für die ersten beiden Betriebsjahre sowie die Ausbildung des fliegenden und des technischen Personals zum Umfang des möglichen Auftrags.
Bei einem Foreign Military Sales-Vertrag (FMS) kauft der Kunde die Rüstungsgüter direkt von der US-Regierung. Die US-Regierung tritt gegenüber dem Hersteller – im Fall der P-8A Poseidon ist dies Boeing – als Käufer auf.
Boeing hat über 170 P-8A ausgeliefert
Boeing hat bislang über 170 P-8A Poseidon ausgeliefert. Zu den Nutzern gehören die U.S. Navy, Großbritannien, Neuseeland, Südkorea, Norwegen, Australien, Indien, und die Deutsche Marine. Die Deutsche Marine hat derzeit schon zwei von acht bestellten Flugzeugen in Empfang genommen. Singapur und Kanada haben angekündigt, die P-8A ebenfalls zu beschaffen.
Der Auftragsbestand für die P-8A Poseidon schrumpft, so dass ohne weitere neue Aufträge die Serienfertigung des Musters Anfang der 2030er Jahre auslaufen müsste.
Bob Fischer
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