Dieses Mal geht es um die gescheiterten Tarifverhandlungen über die Gehälter der Cockpitcrews bei der Lufthansa CityLine und zum anderen über eine weitere Erhöhung der Betriebsrente für das Lufthansa- und Lufthansa-Cargo-Cockpitpersonal. Es ist gerade einmal einen Monat her, dass die Pilotinnen und Piloten der Lufthansa zuletzt gestreikt haben. Die Passagiere wird die erneute Arbeitsniederlegung nicht freuen, auch wenn die Lufthansa betont, dass sie trotz des Streikaufrufs bei Langstreckenverbindungen 60 Prozent der geplanten Flüge durchführen kann.
Francesco Sciortino, Hub Manager Frankfurt & Accountable Manager Lufthansa Airlines: „Für Lufthansa hat es höchste Priorität, möglichst viele Reisende trotz des Streikaufrufs der Vereinigung Cockpit an ihr Ziel zu bringen. Ich möchte mich deshalb ausdrücklich bei den vielen Pilotinnen und Piloten bedanken, die sich freiwillig bei uns gemeldet haben und am Donnerstag und Freitag im Einsatz sein werden.“
VC-Präsident Andreas Pinheiro sieht die Schuld für den Streik naturgemäß beim Arbeitgeber. Er sagte: „Wir hätten eine weitere Eskalation sehr gerne vermieden. Aber es liegt weiterhin kein Angebot vor. Es hilft nicht, wenn die Gegenseite nur Gesprächsbereitschaft signalisiert, aber nicht über substanzielle Verbesserungen der betrieblichen Altersversorgung sprechen möchte. „Wir bitten betroffene Passagiere um Verständnis. Ein Streik ist für uns immer das letzte Mittel und kein Selbstzweck.“
Volker K. Thomalla
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