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FAA-Zulassung für den HondaJet Elite II mit Emergency Autoland

Das Rettungssystem Emergency Autoland von Garmin ist bereits in einer Reihe von einmotorigen Mustern und im Cirrus SF50 VisionJet zugelassen. Nun hat die FAA erstmalig auch einen zweistrahligen Jet mit dem System die Zertifizierung erteilt.

12.02.2026

Die FAA hat den HondaJet Elite II mit dem Autoland-Notrettungssystem im Februar 2026 zugelassen. © Honda Aircraft

Die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat dem Leichtjet HondaJet Elite II mit dem Emergency Autoland System die Zulassung erteilt. Das von Garmin entwickelte Rettungssystem, welches ein Flugzeug in einem Notfall, bei dem die Crew nicht mehr in der Lage ist, das Flugzeug selbst zu steuern, automatisch zum nächstgelegenen geeigneten Flugplatz fliegt und dort landet, wurde damit erstmalig in einem zweistrahligen Jet zugelassen. Honda Aircraft strebt an, das Muster mit dem Rettungssystem auch in anderen Ländern zu zertifizieren.

Der HondaJet Elite II ist in den USA mit dem Emergency Autoland System zugelassen. © Honda Aircraft

Vor der Zulassung hatte Honda Aircraft umfangreiche Nachweise erbracht, darunter auch Flugtests. Diese Tests wurden im Oktober 2025 abgeschlossen. AeroBuzz hatte darüber berichtet.

Hideto Yamasaki, der Präsident und Hauptgeschäftsführer (CEO) von Honda Aircraft aus Greensboro im US-Bundesstaat North Carolina, sagte: „Die Integration des Emergency Autoland Systems in den HondaJet Elite II unterstreicht unser Engagement, unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten. Ich bin stolz darauf, dass unser Team dieses Versprechen einlöst, indem wir Emergency Autoland anbieten und unseren HondaJet Elite II-Kunden damit mehr Sicherheit bei jedem Flug geben.“

Honda Aircraft hatte im Oktober 2025 alle notwenigen Flugtests für die Zulassung des Emergency Autoland-Systems im HondaJet Elite II abgeschlossen. © Honda Aircraft

Erst Ende Dezember 2025 wurde das Autoland-System in einer Beechcraft King Air 200 erstmalig in einem scharfen Einsatz gefordert und erfüllte die Erwartungen vollständig. Beide Insassen des zweimotorigen Turboprop-Flugzeugs konnten die King Air unbeschadet verlassen, das Flugzeug wurde nicht beschädigt.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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