Der Ultralangstreckenjet Gulfstream G500 wurde schon im Juli 2018 von der US-Luftfahrtbehörde FAA zugelassen, das parallel als Doppelprogramm gelaunchte Muster G600 erhielt nur ein Jahr später seine FAA-Zulassung. Die Zulassungsurkunden für die beiden Jets wurden im Oktober 2019 beziehungsweise im Frühjahr 2020 dem Hersteller Gulfstream Aerospace aus Savannah im US-Bundesstaat Georgia übergeben.
Seitdem sind weitere Zulassungen beziehungsweise Validierungen der Zulassungen durch Luftfahrtbehörden weiterer Länder erfolgt. Nun mit der Validierung der Zulassung durch die kanadische Behörde Transport Canada haperte es. Sie wurde sechs Jahre lang bearbeitet. Einer der Gründe für die Verzögerungen war, dass die US-Luftfahrtbehörde FAA die Zulassung der Muster mit der Auflage erteilt hatte, nachzuweisen, dass bei einer Vereisung des Treibstoffsystems keine Gefahr für die Flugsicherheit bestehe. Gulfstream hat bis Ende dieses Jahres Zeit, diese Nachweise für die FAA zu erbringen. Transport Canada wollte die Muster erst zulassen, wenn diese Nachweise erbracht seien.
Am 15. Februar 2026 wurden die beiden Validierungen erteilt, so dass sowohl die G500 als auch die G600 nun mit einer C-Registrierung fliegen dürfen.
Die Zulassungen für die beiden anderen Gulfstream-Ultralangstreckenmuster G700 und G800 ist in Kanada folgte eine Woche später, am 24. Februar 2026. Die Validierung dieser Zulassungen hatte nicht so lange gedauert wie die der beiden anderen Muster, sie war erst 2024 beantragt worden.
Volker K. Thomalla
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