Die Hubschrauber der ÖAMTC Flugrettung wurden im Jahr 2025 weniger häufig zu Einsätzen alarmiert als im Vorjahr. Insgesamt starteten die gelben Helikopter der Luftrettungsorganisation des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Clubs (ÖAMTC) zu 21.650 Einsätzen. Im Jahr 2024 waren es insgesamt 22.203 Einsätze, es gab also einen Rückgang der Einsätze um rund 2,5 Prozent.
Die Organisation betreibt in Österreich 20 ständige Stützpunkte und hält einen Helikopter für Intensivtransporte in Wiener Neustadt sowie einen Reservehubschrauber bereit. Christophorus 6 aus Salzburg war auch 2025 der am häufigsten alarmierte Helikopter, er startet zu 1.735 Einsätzen (2024: 1.867 Einsätze), gefolgt von Christophorus Europa 3 in Suben mit 1.468 Einsätzen und Christophorus 9 in Wien mit 1.449 Alarmierungen. Im Durchschnitt wurden die ÖAMTC-Hubschrauber zu 59 Einsätzen pro Tag gerufen.
Marco Trefanitz, der Geschäftsführer der ÖAMTC Flugrettung, sagte: „Diese Zahlen zeigen einmal mehr, wie wichtig ein dichtes Netz an Stützpunkten und bestens ausgebildete Teams – sowohl in der Luft als auch am Boden – für die medizinische Versorgung in Österreich sind. Unsere Crews stehen täglich dort im Einsatz, wo jede Minute zählt.“
Verkehrsunfälle haben keinen großen Anteil
Die ÖAMTC Flugrettung teilte mit: „Am häufigsten (10.159-mal, das entspricht 47 Prozent aller Einsätze) erfolgte die Alarmierung einmal mehr nach internistischen und neurologischen Notfällen. Weitere häufige Einsatzgründe: Unfälle in der Freizeit und im häuslichen Umfeld (12 Prozent) sowie Sport- und Freizeitunfälle im alpinen Bereich (ebenfalls 12 Prozent). Verkehrsunfälle waren nur in 8 Prozent der Fälle Grund für den Einsatz eines ÖAMTC-Notarzthubschraubers.“
Trefanitz sagte: „Dass wir auch 2025 so vielen Menschen helfen konnten, ist das Ergebnis umfangreicher Trainings sowie perfekt eingespielter Teams – in der Luft wie am Boden. Vor Ort arbeiten unsere Crews Hand in Hand mit Partnerorganisationen – denn Lebensrettung ist und bleibt Teamarbeit.“
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