Die Untersuchung der Notwasserung einer H160 am 2. Januar 2026 vor der Küste Brasiliens läuft auf Hochtouren. Die brasilianische Flugunfall-Untersuchungsbehörde CENIPA untersucht in Zusammenarbeit mit der französischen Behörde BEA, was zu dem Unfall geführt hat. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, alle Insassen des Hubschraubers des brasilianischen Betreibers Omni Táxi Aéreo konnten nach der Notwasserung in Rettungsflöße umsteigen und wurden von der brasilianischen Marine geborgen.
Die Notschwimmer (Emergency Floats) der H160 lösten aus und verhinderten das Sinken des Hubschraubers, der anschließend zur Untersuchung in den Hafen von Rio de Janeiro gezogen wurde.
Bei der Erstuntersuchung nach der Bergung des Hubschraubers stellten die Unfallermittler Schäden an der Heckrotorantriebswelle und am Hauptrotor fest, darunter den Bruch eines Hauptrotor-Pitch-Rods.
Airbus Helicopters teilte dazu mit: „Vorsorglich und ohne das Ergebnis der laufenden Untersuchung vorwegzunehmen, hat Airbus Helicopters beschlossen, proaktiv ein Emergency Alert Service Bulletin (EASB) zu veröffentlichen, das den Austausch der Hauptrotor-Pitchstangen-Köpfe nach einer bestimmten Anzahl von Flugstunden vorschreibt. Wir arbeiten eng mit der Agentur für Flugsicherheit der Europäischen Union (EASA) zusammen, die ebenfalls eine dringende Lufttüchtigkeitsanweisung (Emergency AD) herausgegeben hat.“
Volker K. Thomalla
Keine News mehr verpassen: Abonnieren Sie unseren Newsletter!
Folgen Sie uns auf Bluesky
Liken Sie uns auf Facebook
Schon gelesen? Weitere Berichte zur H160-Notwasserung:
Notgewasserte H160 wurde per Schlepper nach Rio de Janeiro gezogen