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Der erste Airbus A350 für die KLM steht in der Endmontage

KLM wird Ende dieses Sommers einen neuen Flugzeugtyp einführen. Die A350-900 wird die Langstreckenflotte ergänzen. Die Airline hebt die Vorzüge des Muster in Bezug auf Treibstoffverbrauch und Geräuschniveau hervor.

6.04.2026

Die Seitenleitwerke der Airbus-Flugzeuge werden schon vor der Endmontage lackiert. © KLM / Simone Chellini / Airways Magazine 1

Ende dieses Sommers soll die KLM Royal Dutch Airlines ihren ersten Airbus A350-900 in Empfang nehmen. Die Air France-KLM Group hatte im September 2023 bei Airbus einen Auftrag über 50 A350 unterschrieben und 40 Optionen gezeichnet. Damals war noch nicht klar, wie viel A350 aus dieser Bestellung an die Air France und wie viele an die KLM gehen werden.

Bei der KLM sollen in den nächsten Jahren 15 Boeing 777-200ER ausgemustert werden. Die A350-900 verbraucht nach Angaben der KLM 25 Prozent weniger Treibstoff und weist einen um 40 Prozent kleineres Lärmfußabdruck auf als die 777-200ER. Außerdem habe sie die leiseste Kabine in ihrer Klasse.

Der erste Airbus A350 für die KLM in der Final Assembly Line in Toulouse Anfang April 2026. © KLM / Simone Chellini / Airways Magazine

Nun steht die erste A350-900 für die KLM im Airbus-Werk in Toulouse in der Endmontage. Aktuelle Fotos zeigen, dass die Rumpfbaugruppen schon komplett zusammengefügt sind und dass die Tragflächen und das Seitenleitwerk ebenfalls schon montiert sind.

Neben der A350-900 wird die KLM auch die A350F – die Frachtversion der A350 – erhalten. Diese Flugzeuge werden von der KLM-Tochter Martinair betrieben. Das erste Exemplar dieser Version soll 2027 zur KLM-Flotte stoßen. KLM wird in den kommenden Jahren rund 7,0 Milliarden Euro in die Erneuerung ihrer Flotte investieren. Neben zusätzlichen Embraer E195-E2-Regionaljets für die KLM Cityhopper und Airbus A321neo für europäische Strecken wird die Airlines auch A350-900 und Boeing 787 für Langstrecken erhalten.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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