Heftige Schneefälle von bis zu 20 Zentimetern haben den Münchner Flughafen kurzfristig in eine idyllische Winterlandschaft verwandelt. Besonders der Nassschnee – umgangssprachlich auch Pappschnee genannt – stellt die Winterdienste immer wieder vor Herausforderungen. Anders als Pulverschnee enthält dieser einen höheren Anteil von Wasser welches das Räumen speziell von großen Flächen deutlich komplizierter und zeitintensiver gestaltet. Deutliche Verspätungen von bis zu 90 Minuten mussten speziell in den Morgenstunden in Kauf genommen werden, bevor die Winterdienste die Start und Landebahnen sowie die übrigen Verkehrsflächen des Flughafens weitestgehend schneefrei gemeldet haben.
Winterbetrieb am Flughafen München
Eigentlich ist eine weiße Winterlandschaft ja schön anzusehen. Jedoch nicht, wenn Flüge aufgrund des Schnees ausfallen. © Vasco Garcia
Rund 500 Passagiere von Flügen, die bereits vom Gate abgelegt hatten und auf ihren Abflug warteten, wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag böse überrascht, denn die Flüge wurden aufgrund neu einsetzender, starker Schneefälle annulliert. Problematisch war dabei, dass die Gates aber schon wieder besetzt waren – Crews und Passagiere hatten keine andere Wahl, als die Nacht im Flugzeug zu verbringen. Erst am Morgen konnten sie die Flugzeuge verlassen.
In den Nachmittagsstunden bei Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt hat sich die Lage grundsätzlich wieder normalisiert und der Winterdienst war damit beschäftigt die Schneemassen auf dafür bereitgestellte Nebenflächen zu entsorgen. Nur die weiterhin in weiß getauchte Landschaft hat noch einen deutlichen Hinweis auf die Schneemassen gegeben mit der sich der Flughafen am Donnerstag Morgen auseinandersetzt musste.
Vasco Garcia
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