Lockheed Martin hat mitgeteilt, dass die erste F-35A Lightning II für die Deutsche Luftwaffe in der Endmontage einen wichtigen Meilenstein erreicht hat. Nach der Montage des Rumpfs und der Tragflächen wurde MG-1 per Deckenkran zur nächsten Montagestation gehievt. Nun steht der Stealth Fighter erstmalig auf dem eigenen Fahrwerk.
Als nächste Schritte stehen nun die Installation des Triebwerks, und der Seitenleitwerke an. Parallel dazu installieren die Techniker die Steuerflächen an den Tragflächen und beginnen mit der Integration der Sensoren und Avionik- und Missionssysteme.
Die Luftwaffe soll ihre erste F-35A Lightning II noch in diesem Jahr erhalten. Sie wird aber nicht sofort nach Deutschland überführt, sondern geht zur Ebbing Air National Guard Base in Fort Smith im US-Bundesstaat Arkansas, wo die Ausbildung der Techniker und der Piloten der Luftwaffe stattfinden wird.
Die Luftwaffe hat bisher 35 F-35A geordert
Die Bundeswehr hat bisher 35 Exemplare des Stealth Fighters bestellt. Die F-35A werden im Rahmen eines bilateralen Regierungsvertrags (Foreign Military Sales) beschafft. Im Oktober 2025 hat das Verteidigungsministerium eine Vorlage an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages geleitet, um die Zahl der zu beschaffenden F-35A auf insgesamt 50 Exemplare zu erhöhen. AeroBuzz hatte darüber berichtet.
Lockheed Martin hat bislang 1.310 F-35 aller drei Versionen (F-35A, F-35B, F-35C) ausgeliefert. Zusammen haben diese Fighter bei über 731.000 Flügen über eine Million Flugstunden absolviert. 3.320 Piloten sind bereits auf dem Muster ausgebildet worden.
Volker K. Thomalla
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