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Die erste F-35A für die Luftwaffe steht auf eigenen Beinen

Die Endmontage der ersten F-35A Lightning II für die Bundeswehr schreitet im Lockheed-Martin-Werk in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas voran. Die Rumpfmontage ist abgeschlossen, nun beginnt die Integration der Systeme.

24.03.2026

Lockheed Martin hat die erste F-35A für die Luftwaffe im Werk in Fort Worth erstmalig auf das eigene Fahrwerk gestellt. © Lockheed Martin

Lockheed Martin hat mitgeteilt, dass die erste F-35A Lightning II für die Deutsche Luftwaffe in der Endmontage einen wichtigen Meilenstein erreicht hat. Nach der Montage des Rumpfs und der Tragflächen wurde MG-1 per Deckenkran zur nächsten Montagestation gehievt. Nun steht der Stealth Fighter erstmalig auf dem eigenen Fahrwerk.

Als nächste Schritte stehen nun die Installation des Triebwerks, und der Seitenleitwerke an. Parallel dazu installieren die Techniker die Steuerflächen an den Tragflächen und beginnen mit der Integration der Sensoren und Avionik- und Missionssysteme.

Die Luftwaffe soll ihre erste F-35A Lightning II noch in diesem Jahr erhalten. Sie wird aber nicht sofort nach Deutschland überführt, sondern geht zur Ebbing Air National Guard Base in Fort Smith im US-Bundesstaat Arkansas, wo die Ausbildung der Techniker und der Piloten der Luftwaffe stattfinden wird.

Die Luftwaffe hat bisher 35 F-35A geordert

Die Bundeswehr hat bisher 35 Exemplare des Stealth Fighters bestellt. Die F-35A werden im Rahmen eines bilateralen Regierungsvertrags (Foreign Military Sales) beschafft. Im Oktober 2025 hat das Verteidigungsministerium eine Vorlage an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages geleitet, um die Zahl der zu beschaffenden F-35A auf insgesamt 50 Exemplare zu erhöhen. AeroBuzz hatte darüber berichtet.

Lockheed Martin hat bislang 1.310 F-35 aller drei Versionen (F-35A, F-35B, F-35C) ausgeliefert. Zusammen haben diese Fighter bei über 731.000 Flügen über eine Million Flugstunden absolviert. 3.320 Piloten sind bereits auf dem Muster ausgebildet worden.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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