Homepage » Aero-Kultur » Die „Landshut“ wird zu einem Lernort

Die Boeing 737-200 „Landshut“ wird in Friedrichshafen bleiben und soll an einem noch festzulegenden Standort zu einem Lernort umfunktioniert werden. Das Flugzeug steht heute demontiert in einem Hangar in Friedrichshafen. Aerobuzz konnte den Single Aisle Jet besichtigen und über seine künftige Verwendung mit der Bundeszentrale für politische Bildung sprechen.

10.10.2022

Der Rumpf der Boeing 737-200 Landshut steht heute in einem Hangar auf dem Flughafen Friedrichshafen. © V. K. Thomalla

In den ersten Minuten des 18. Oktober 1977 stürmte die damals neu gegründete Spezialeinheit des Bundesgrenzschutzes, GSG 9, auf dem Flughafen von Mogadischu in Somalia die von palästinensischen Terroristen am 13. Oktober 1977 entführte Lufthansa-Boeing 737 „Landshut“ und befreite die als Geiseln festgehaltenen Passagiere und die Crew. Die Forderung der Entführer – die im Laufe der Entführung den Kapitän Jürgen Schumann erschossen hatte – nach Freilassung der in Deutschland inhaftierten RAF-Terroristen wurde nicht erfüllt. Daraufhin unternahmen drei im Gefängnis Stuttgart-Stammheim...

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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