Homepage » Aero-Kultur » Pilatus PC-12 als fliegendes Korallenriff

Die individuelle Lackierung eines Flugzeugs ist auch immer ein Ausdruck der Persönlichkeit oder der Vorlieben des Eigners. Fred Hudson aus Florida hatte seine Turboprop-Single Pilatus PC-12 schon vor über 20 Jahren mit einer auffälligen Folierung versehen.

2.02.2026

Die Lackierung eines Flugzeugs kann auch die Individualität seines Eigners ausdrücken. © Pilatus Aircraft

Das kunterbunte Farbschema an beiden Seiten des Rumpfes der Schweizer Einmot zeigt ein Korallenriff und seine farbenprächtigen Bewohner. Der Grund dafür ist einfach: Fred Hudson ist begeistert vom Meer rund um die Inselgruppe der Bahamas und ist ein begeisterter Speerfischer. Hudson berichtet: „Überall fragen mich die Leute, ob das ein Forschungsflugzeug für Meeresbiologen ist.“ Ist es aber nicht. Hudson hat auch sein Boot mit einer ähnlichen Lackierung versehen lassen.

Fred Hudson hat auch sein Boot so gestaltet wie seinen Pilatus PC-12. © Fred Hudson

Hudson ist ein enthusiastischer Pilot – der 1999 gebaute PC-12 ist bereits sein 70. (!) Flugzeug. Während es früher fast jedes Jahr das Muster wechselte, ist er seit 2002 dem PC-12 treu geblieben und hat über 3.000 Flugstunden mit dem Flugzeug geloggt. „Für Strecken unter tausend Meilen gibt es kein besseres Flugzeug als den PC-12. Punkt.“

Humanitäre Flüge nach Haiti und auf die Bahamas

Mit dem PC-12 fliegt er quer durch die westliche Hemisphäre – von Alaska bis Panama, oft auch tief in die Karibik. Manchmal war das Flugzeug aber weit mehr als nur ein Reiseflugzeug: Nach dem Erdbeben in Haiti brachte Fred beispielsweise Ärzte und Hilfsgüter ins Krisengebiet, und nach verschiedenen Wirbelstürmen auf den Bahamas türmte er Hilfsgüter bis unter die Decke. „In solchen Momenten spürt man erst, welchen Wert dieses Flugzeug wirklich hat.“

Fred Hudson hat seinen PC-12 mit einer spektakulären Korallenriff-Folierung versehen lassen. © Pilatus Aircraft

Der PC-12 ist für Hudson aber vor allem ein Business Tool. Sein Unternehmen beschäftigt 500 Mitarbeiter in 14 Filialen. Um die Filialen regelmäßig zu besuchen, ist das Flugzeug unverzichtbar. „Fliegen war schon immer ein Schlüssel für mein Business“, sagt Hudson. „Es erlaubt mir, Messen zu besuchen, Besprechungen wahrzunehmen und trotzdem Zeit in meinen Häusern in den Bergen oder auf den Bahamas zu verbringen. Ich nutze es wirklich für alles – beruflich wie privat.“

 

 

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