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Cost-Sharing: Im Business Jet in den Sommerurlaub

Exxaero will das Erlebnis eines Urlaubsfluges im Business Jet einem größeren Publikum nahebringen. Dazu bietet das Unternehmen Flüge an, auf denen sich alle Passagiere die Kosten teilen. Für die Flüge setzt Exxaero eine seiner vier Dassault Falcon 900 ein.

22.06.2020

Das niederländische Bedarfsflugunternehmen Exxaero bietet Flüge zu Warmwasserzielen mit ihren Business Jets wie dieser Falcon 900 nach dem Cost-Sharing-Prinzip an. © Exxaero

Das niederländische Executive-Charterunternehmen Exxaero bietet in diesem Sommer private Urlaubsflüge im Business Jet zu populären Urlaubsdestinationen wie Ibiza an. Das Unternehmen führt die Flüge nach dem Cost-Sharing-Prinzip durch, bei dem die Kosten für den Flug durch alle mitfliegenden Passagiere geteilt werden. Exxaero will dadurch einem breiteren Publikum ermöglichen, einen individuellen Flug zu einem attraktiven Preis zu buchen. Für diese Flüge setzt Exxaero eine ihrer vier Dassault Aviation Falcon 900 ein, die bis zu 14 Passagieren Platz bieten, allerdings ist die Passagierzahl auf diesen Flügen auf zehn Personen begrenzt.

Exxaero koordiniert die Flugwünsche

„Auf diese Weise können wir unseren Passagieren ein echtes Privatjet-Erlebnis bieten, mit all dem Luxus und dem persönlichen Service und der Aufmerksamkeit, für die wir bekannt sind“, sagt der kaufmännische Direktor von Exxaero, Marc Muis. „Wir bieten keine festen Daten oder Zeiten an, sondern planen nach den Wünschen der Kunden. Jeder Interessent kann eine Anfrage stellen, die von uns kombiniert wird und nach der wir einen passenden Flug anbieten. Durch diese Zusammenführung der Passagiere kann der Preis pro Person im Vergleich zu einem Vollcharter um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Das Produkt und der Service, den wir anbieten, wird das gleiche sein wie bei den anderen Privatflügen. Eine begrenzte Zahl von Mitfliegern, keine Wartezeit beim Check-in oder Zoll und damit eine erhebliche Zeitersparnis, sondern ein herzlicher Empfang mit Champagner, nach dem Sie mit Ihrem Privatjet abfliegen.“

Die Flüge können in Amsterdam, Eindhoven und von Weeze aus starten. „Viele Reisende haben immer noch Angst, mit Hunderten von anderen Passagieren in große Flugzeuge zu steigen, solange das Covid-19-Virus im Umlauf ist. Indem wir in einer ausgewählten Gesellschaft reisen, in einer Flugzeugkabine, die ständig desinfiziert wird, hoffen wir, diese Angst nehmen zu können“, ergänz Muis.

In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen  angekündigt, die komplette Flotte mit dem neuen Luftreinigungssystem BioZone Aircare auszurüsten, das mittels UV-Licht Sporen, Pilze und Viren in der Umgebungsluft an Bord der Flugzeuge tötet.

Bob Fischer

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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