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Global 7000 Nummer zwei startet Flugerprobung

Das Flugerprobungsprogramm des Bombardier Global-7000-Ultralangstreckenjets gewinnt weiter an Fahrt: Nach dem Erstflug des ersten Prototyps im November 2016 startete nun der zweite Prototyp zu seinem Jungfernflug.

6.03.2017

Der zweite Prototyp des Global 7000 startete am 6. März in Toronto zu seinem Jungfernflug. © Bombardier Business Aircraft

Am Samstag ist der zweite Prototyp des Ultralangstreckenjets Bombardier Global 7000 zum Erstflug gestartet. Das Flugzeug hob um 10.50 Uhr Ortszeit vom Flughafen Toronto aus ab und blieb vier Stunden und 28 Minuten in der Luft. Im Cockpit des „Flight Test Vehicle“ FTV2 saßen die beiden Testpiloten Jeff Karnes und J. R. Marcolesco. Die Systeme an Bord überwachte der Flugtestingenieur Ben Povall.

Während des Erstflugs stiegen die Piloten mit dem Flugzeug auf eine Flughöhe von 43.000 Fuß (13.106 m). „Der erfolgreiche Erstflug unseres FTV1 im November 2016 hat den Weg geebnet für einen solch’ unspektakulären ersten Flug des FTV2 an diesem Wochenende“, kommentierte Michel Oullette, Senior Vice President der Global 7000- und 8000-Programme bei Bombardier den Erstflug.

Der von zwei GE Aviation-Passport-Turbofans angetriebene Business Jet landete nach seinem Flug wieder auf dem Flughafen Toronto. Es wird in wenigen Tagen ins Bombardier Flight Test Center nach Wichita im US-Bundesstaat Kansas überführt, wo er den größten Teil der Flugerprobung absolviert. Der Jet ist für eine Reichweite von 7.400 NM (13.705 km) ausgelegt, was ihm erlauben soll, Strecken wie Sydney – San Francisco nonstop zu befliegen.

Nachdem das Global-7000-Programm bereits eine Verspätung von zwei Jahren angehäuft hat, strebt der kanadische Hersteller nun eine Zulassung des Ultralangstreckenmusters in der zweiten Jahreshälfte 2018 an. ein

 

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