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Vista schwimmt weiter auf der Erfolgswelle

Neue Rekorde bei den Flugstunden und ein neuer Höchststand bei den Abonnenten: Die Unternehmen der Vista Gruppe haben im abgelaufenen Jahr bei wichtigen wirtschaftlichen Kennzahlen erneut zugelegt. Auch für 2024 ist der Unternehmensgründer optimistisch.

10.02.2024

Im ersten Quartal 2024 wird die Vista-Gruppe 230 Business Jets weltweit betreiben. © Vista

Die Vista-Unternehmensgruppe ist ein Schwergewicht in der Business Aviation. Sie hat ihr Gewicht im vergangenen Jahr noch erhöhen können, denn sie verzeichnete gleich mehrere Bestleistungen in ihrer mittlerweile 20-jährigen Geschichte. So stieg die Zahl der von der Flotte absolvierten Flugstunden um 17 Prozent auf 200.000, während die Flugstunden, die per Abonnement gebucht wurden um 20 Prozent stiegen. In allen Regionen hat Vista im vergangenen Jahr trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds Wachstum verzeichnet.

„Nach drei Jahren mit einer Rekordzahl neuer Abonnenten hat Vista den Anteil der Flugstunden, die von Kunden mit Programmabonnement gebucht wurden, auf rund 60 Prozent des gesamten Flottenumsatzes der Gruppe gesteigert. Die Programmkunden unterzeichnen einen Dreijahresvertrag, der dem Unternehmen eine langfristige Sicht auf die benötigten Dienstleistungen und die Einnahmeströme bietet. Im Laufe des Jahres führte die Gruppe rund 87.000 Flüge durch – 18 Prozent mehr als im Vorjahr und 80 Prozent mehr als vor der Pandemie – und es wird erwartet, dass diese Zahlen 2024 weiter steigen werden“, teilte das Unternehmen mit. Vista hält jetzt einen Marktanteil von 5 Prozent am globalen Markt.

Über 50 Prozent der Flugstunden außerhalb der USA

Über 50 Prozent der gesamten Flugstunden hat die Unternehmensgruppe 2023 außerhalb der USA durchgeführt. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, hatte Vista Flugzeuge in Kernmärkten in Afrika stationiert und die Zahl seiner Business Jets in Asien und im Nahen Osten erhöht.

Vista ist auf allen Kontinenten vertreten und stellt seine Flugzeuge wie hier auf der NBAA-BACE in Las Vegas auf großen Branchen-Events aus. © V. K. Thomalla

Thomas Flohr, der Gründer und Chairman von Vista, sagte: „2023 war ein weiteres erfolgreiches Jahr für unser Unternehmen. Obwohl wir auf tiefgreifende wirtschaftliche Veränderungen und komplexe geopolitische Unsicherheiten reagieren mussten, konnten wir in allen Märkten ein zweistelliges Wachstum erzielen, während wir unsere Flotte vorzeitig erneuerten und modernisierten, unsere Servicestandards weiter verbesserten und die Verfügbarkeit unserer Flugzeuge deutlich erhöhten. Heute, nach 20 Jahren unübertroffenen Services für unsere Kunden, ist Vista eine wahrhaft globale Marke mit hohem Wiedererkennungswert, und wir sind gut aufgestellt, um unseren Marktanteil in den nächsten zwei Jahrzehnten weiter auszubauen. Das Vertrauen unserer Programmmitglieder ist die treibende Kraft für unser stetiges Wachstum, und immer mehr von ihnen bleiben Vista treu wie nie zuvor. Dies verschafft uns beständige, erkennbare Einnahmeströme und einen starken Kundenstamm.“

Die Firmen der Vista Gruppe betreiben zusammen 300 Business Jets. In den USA firmiert das Unternehmen als Vista America (DBA), im Rest der Welt als VistaJet. Das Unternehmen beschäftigt 4.400 Mitarbeiter.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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