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Elixir Aircraft nimmt die Produktion in seinem neuen Werk auf

Elixir Aircraft stürzt sich mit voller Kraft in die Serienproduktion seiner aus Kohlefaser gefertigten und EASA-zugelassenen Einmot Elixir. Die Firma hat ein neues Werk bezogen, das ausreichend Kapazitäten bietet, um auch eine höhere Nachfrage nach dem Flugzeug zu befriedigen.

22.01.2021

Das neue Werk von Elixir Aircraft verfügt über Kapazitäten zur Produktion von bis zu 80 Flugzeugen pro Jahr. © Elixir Aircraft

Der 2015 gegründete Flugzeughersteller Elixir Aircraft aus La Rochelle an der französischen Atlantikküste hat mit einer Finanzierungsrunde 3,0 Millionen Euro von Investoren eingesammelt. Der Hersteller beabsichtigt, das Geld zum beschleunigten Produktionshochlauf seiner doppelsitzigen Einmot aus Kohlefaser einzusetzen. Das Flugzeug wurde im März vergangenen Jahres von der Agentur für Flugsicherheit der Europäischen Union (EASA) nach den Zulassungsvorschriften CS-23 zugelassen.

Das neue Werk am Flughafen von La Rochelle verfügt über eine Grundfläche von 2.300 Quadratmetern und bietet damit nach Angaben von Elixir Aircraft über ausreichend Platz, um bis zu 80 Flugzeuge pro Jahr zu bauen. Der Personalbestand des Unternehmens ist mittlerweile auf 32 angewachsen.

Neue Elixir-Versionen sind in der Planung

Die Firma will die neuen Mittel auch nutzen, um weitere Versionen der Elixir zu entwickeln. Dazu gehören Versionen mit einer stärkeren Motorisierung, aber auch solche, die Nacht-VFR-Flüge und IFR-Flüge ermöglichen. Dem Unternehmen liegt nach eigenen Angaben eine „substanzielle Zahl an Bestellungen“ für die Elixir vor. Im November 2019 hatte das Unternehmen gemeldet, bei den Bestellungen die Zahl von 100 Exemplaren überschritten zu haben.

An der neuen Finanzierungsrunde haben sich neben privaten Investoren auch zwei lokale Fonds beteiligt, die bis zu 18 Prozent zu dieser Runde beisteuern. Arthur Léopold-Léger, der Gründer und Vorsitzende von Elixir Aircraft, sagte: „Diese beiden Fonds haben eine echte lokale Verbindung, insbesondere mit einigen unserer Unterauftragnehmer beziehungsweise Partner. Sie sind es gewohnt, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Laurent Bodin von Ouest Croissance kennt das Umfeld, in dem wir tätig sind, die Leichtflugzeugindustrie, was ein Vorteil ist, wenn es darum geht, künftige Entwicklungsstrategien zu diskutieren.“

Volker K. Thomalla

 

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