Elektrische Kurzstreckenflüge sind ein wesentlicher Bestandteil des Mobilitätsnetzes der Zukunft, prognostizieren Mobilitätsforscher. Unter der Leitung des Fraunhofer-Forschungsinstituts FFB (Fraunhofer Forschungsfertigung Betteriezelle) in Münster startet im April ein neues Forschungsprojekt, das die Möglichkeiten im Bereich elektrisch betriebener Kurzstreckenflüge ausloten soll, darunter die Entwicklung einer speziellen Testumgebung zwischen dem Flughafen Twente und dem FMO Flughafen Münster/Osnabrück.
MOMO-C arbeitet an einem mobilen Ladesystem
Im Mittelpunkt des Projekts mit dem Namen MOMO-C steht ein mobiles, batteriebasiertes elektrisches Ladesystem, das als Alternative zu einer Always-on-Ladestation (permanente) zum Flugzeug gefahren werden kann. Dies ist nach Ansicht der Projektbeteiligten eine entscheidende Voraussetzung für kleine und mittelgroße Flugplätze, um den Elektroflug überhaupt zu ermöglichen. Das Projekt umfasst den gesamten Prozess von der Konzeption bis zur Testphase.
Dieses Projekt wird von mehreren Interreg-Partnern, bestehend aus dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klima und Energie NRW und den niederländischen Provinzen Gelderland und Overijssel, der Europäischen Union (Fonds für regionale Entwicklung) finanziell unterstützt. Durchgeführt wird das Projekt vom Fraunhofer-Forschungsinstitut FFB, den Universitäten Twente und Münster, dem Batterieentwickler Albert Seine GmbH, den Flughäfen Twente und Münster/Osnabrück, dem Infrastruktur-Entwickler NRG2fly und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordrhein-Westfalen.
Bob Fischer
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