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Bundespolizei schließt MRO-Vertrag mit Safran Helicopter Engines

Die Bundespolizei hat einen langfristigen Maintenance-Vertrag mit Safran Helicopter Engines abgeschlossen, der die Kosten für die Triebwerkswartung für die Arrius 2F-Triebwerke der EC120-Trainingshelikopter kalkulierbarer macht.

8.04.2021

Zwei EC120 der Bundespolizei bei einem Ausbildungsflug. © Bundespolizei

Der französische Triebwerkshersteller Safran Helicopter Engines hat mit der Bundespolizei einen Support-By-Hour (SBH) Wartungsvertrag für elf Triebwerke des Typs Arrius 2F geschlossen. Zehn dieser Wellenturbinen sind in den einmotorigen Schulungshubschraubern EC120 (H120) der Bundespolizei installiert, ein elftes Triebwerk wird als Ersatzaggregat in Reserve gehalten.

Die EC120 der Bundespolizei werden von je einer Arrius 2F-Wellenturbine angetrieben. © Studio Pons/Safran

Bei einem SBH-Wartungsvertrag handelt es sich um eine Art Instandhaltungsversicherung, nach der ein Kunde einen vereinbarten Betrag pro geleisteter Flugstunde an den Maintenance-Provider zahlt und sich damit vor unliebsamen finanziellen Überraschungen durch ungeplante Instandhaltungen absichert. Die Maintenance-Kosten für die Triebwerke sind dadurch genau kalkulierbar. Im Gegenzug dafür dürfen die Triebwerke nur bei Wartungsbetrieben, die vom Hersteller autorisiert sind, technisch betreut werden. Die Bundespolizei hat bereits Erfahrungen mit SBH-Verträgen. Schon 2012 hat sie mit Safran eine solche Übereinkunft für die 36 Arrius 2B2-Triebwerke ihrer H135-Flotte getroffen.

SBH-Vertrag für die H135-Flotte

Francis Larribau, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von Safran Helicopter Engines Deutschland, sagte: „Wir sind stolz darauf, dass die Bundespolizei ihr Vertrauen in Safran Helicopter Engines und den SBH-Supportvertrag erneuert hat, und wir freuen uns darauf, ihnen erstklassige Dienstleistungen zu liefern und sie bei ihren anspruchsvollsten Missionen zu unterstützen.“

Nach Angaben von Safran werden bereits heute rund 50 Prozent aller geleisteten Flugstunden von Triebwerken des Herstellers durch SBH-Verträge abgesichert.

Volker K. Thomalla

 

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