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Das Flight School Next-Programm der U.S. Army geht in die Phase IV

In der Phase IV des Flight School Next-Programms der U.S. Army sind nur noch drei statt vier Wettbewerber um einen Auftrag für einen neuen Schulungshubschrauber und ein neues Ausbildungsprogramm vertreten.

8.04.2026

Die Bell 505 hat die nächste Hürde beim Flight School Next-Wettbewerb der U.S. Army für einen neuen Schulungshubschrauber überwunden. © Bell Textron Inc.

Die U.S. Army sucht mit dem Beschaffungsprogramm Flight School Next (FSN) einen neuen Hubschrauber als Basistrainer für angehende Cockpitcrews ihrer Drehflügler-Flotte. Das Programm hat jetzt die nächste Stufe, die so genannte Phase IV, erreicht. In der Phase III waren noch vier Wettbewerber im Rennen, in der Phase IV wurde der Kreis der Kandidaten auf drei reduziert. Lockheed Martin hat den Übergang in die Phase IV mit seinem Vorschlag nicht geschafft.

Das Industrieteam unter der Führung von Bell Textron Inc. besteht aus DigiFlight, Delaware Resource Group (DRG), V2X, Alpha 1 Aerospace, Semper Fly and TRU Simulation. Die Partner bieten ein umfassendes Trainingspaket mit der Bell 505 als Trainingsmuster an.

John Novalis II, der Strategic Director für das Flight School Next-Programm bei Bell, sagte: „Bell ist stolz darauf, gemeinsam mit seinen Partnern für die vierte Phase des Wettbewerbs ,Flight School Next’ ausgewählt worden zu sein. Von Anfang an war es unser Ziel, die kosteneffektivste und risikoärmste Lösung für das IERW-Programm (Initial Entry Rotary Wing) der US-Armee in Fort Rucker zu entwickeln und dabei Bells einzigartige Position als Erstausrüster (OEM) und Weltmarktführer in der Flugausbildung zu nutzen. Das Erreichen dieser Phase beweist die Stärke von Bells Lösung, und wir freuen uns darauf, unsere Umsetzungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.“

M1 Support Services ist auch in der Phase IV vertreten

Zuvor hatte das Unternehmen M1 Support Services aus Denton im US-Bundesstaat Texas ebenfalls bekanntgegeben, dass es für die Phase IV des FSN-Wettbewerbs ausgewählt worden sei. M1 Support Services hat sein Angebot rund um die Robinson R66 gebaut. Tom Drew, ein ehemaliger Generalmajor der U.S. Army und heutiger Executive Program Director für FSN bei M1, sagte: „Wir freuen uns, mehrere bahnbrechende Technologien vorzustellen, die das Lernen beschleunigen und die Fähigkeiten der Flugschüler verbessern werden. M1 bietet ein intensives Trainingserlebnis und eine deutliche Steigerung der Flugstunden, um die Flugausbildung der Armee grundlegend zu verändern.“

Zum M1-Industrieteam für das FSN-Programm gehören General Dynamics Information Technology (GDIT), Robinson Helicopter Company, Quantum Helicopters sowie die University of North Dakota Aerospace Foundation (UNDAF).

Volker K. Thomalla

 

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