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Gazprom ist Erstkunde für die Mi-171A3 Offshore

Russian Helicopters hat mit der Mi-171A3 auf der Luft- und Raumfahrtausstellung MAKS eine neue Version der Mi-171-Hubschrauberfamilie präsentiert. Diese Version ist für Einsätze über See optimiert. Erstkunde ist der russische Gazprom-Konzern.

27.07.2021

Der russische Energiekonzern Gazprom ist der Erstkunde für die Offshore-Version Mi-171A3. © Gazprom

Der staatliche russische Energiekonzern Gazprom hat auf der Luft- und Raumfahrtausstellung MAKS in Moskua mit Russian Helicopters einen Vertrag zur Lieferung von zehn Offshore-Hubschraubern des Typs Mi-171A3 unterzeichnet. Der Hersteller hat den Prototyp der neuesten Version der Mi-171-Hubschrauberfamilie auf der MAKS erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.

Der Prototyp trägt das Kennzeichen RA-17172. Die Version A3 ist der erste russische Hubschrauber, der in erster Linie für Offshore-Einsätze vorgesehen ist. Er wurde nach den Standards der International Association of Oil and Gas Producers (IOGP) konstruiert und soll auch exportiert werden.

13 Tonnen maximale Abflugmasse

Die Serienhelikopter werden ein maximales Abfluggewicht von 13 Tonnen haben. Die Mi-171A3 erfüllt die erhöhten Sicherheitsanforderungen für Flüge über längere Wasserstrecken. Insbesondere wird sie mit einem notfallsicheren Treibstoffsystem, automatisch aktivierten, aufblasbaren Schwimmern und externen Rettungsinseln ausgestattet sein. Die Mi-171A3 wird auch mit einem Glascockpit sowie mit Flugsteuerungsfeatures für schwierigste Wetterbedingungen ausgerüstet.

Der Hersteller bietet den neuen Offshore-Hubschrauber in zwei an. Die erste ist für den Transport von bis zu 24 Passagieren und Fracht von bis zu fünf Tonnen vorgesehen. Die zweite ist für Such- und Rettungseinsätze gedacht und wird zusätzlich mit Spezialausrüstung, einschließlich medizinischer Ausrüstung, ausgestattet sein. Bei Bedarf können Betreiber den Fracht- und Passagierhubschrauber selbstständig in einen Such- und Rettungshubschrauber umbauen.

Bob Fischer

 

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