Die Tragödie ereignete sich am späten 11. Februar 2026 am späten Nachmittag in der Gegend von Saint-Nectaire, genauer gesagt im schwer zugänglichen Felsgelände Rivalet, wo regelmäßig Übungen der Zivilschutzbehörde stattfinden. Bei den Opfern handelt es sich um einen Berufsfeuerwehrmann, der auf Rettungseinsätze in Gefahrenbereichen spezialisiert war, und einen Notarzt, der ebenfalls Feuerwehrmann war. Beide waren in ihren Dreißigern.
Die Staatsanwaltschaft Clermont-Ferrand schildert die Umstände des tragischen Unfalls: „Der Rettungshubschrauber Dragon 63, seine vierköpfige Besatzung und die beiden Rettungskräfte, die sich per Seilwinde vom Hubschrauber abseilten, führten eine Übung in felsigem Gelände bei widrigen Wetterbedingungen durch. Kurz nach 16.00 Uhr führte ein unvorhergesehenes Flugmanöver, dessen Ursache noch ungeklärt ist, zum Reissen des Seils und zum tödlichen Absturz der beiden Rettungskräfte.“
Die Staatsanwaltschaft ermittelt
Die Staatsanwaltschaft Clermont-Ferrand hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Diese werden von der Gendarmerie, genauer gesagt vom Gebirgszug und der Ermittlungsabteilung der Luftfahrt-Gendarmerie, geführt. Die technische Untersuchung übernimmt das BEA-É (Französisches Büro für Untersuchung und Analyse der Sicherheit in der Zivilluftfahrt).
Der französische Innenminister und der Generaldirektor der Sécurité Civile sprachen den Angehörigen der beiden Opfern umgehend ihr Beileid aus.
Frédéric Marsaly
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