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Wiking Helikopter hat Insolvenz angemeldet

Der deutsche Hubschrauber-Betreiber Wiking Helikopter musste in der vergangenen Woche den Gang zum Amtsgericht antreten, um Insolvenz anzumelden. Der Geschäftsbetrieb läuft komplett weiter, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter mit.

19.06.2022

Wiking Helicopter betreibt unter anderem die H145. © Airbus Helicopters

Die Wiking Helikopter Service GmbH aus Sande hat einen Antrag auf Insolvenz beim Amtsgericht in Wilhelmshaven gestellt. Der Geschäftsbetrieb werde, so teilte es der bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Christian Kaufmann mit, vollumfänglich weitergeführt. Die Wiking Helikopter existiert seit 1975 und betreibt seit 1975 Offshore-Flüge über der Nord- und der Ostsee. Unter anderem ist das Unternehmen in den Segmenten Lotsenversatzdienst, Windpark-Versorgung und Plattform-Versorgung mit Hubschrauber aktiv.

Dr. Christian Kaufmann sagt in einer ersten Stellungnahme: „Der Geschäftsbetrieb von Wiking Helikopter läuft weiter. Gemeinsam mit der Geschäftsführung werden wir alles daran setzen, dass die Flüge weiter planmäßig durchgeführt werden. Das ist unsere wichtigste Aufgabe für die nächsten Tage. Zudem werden wir die finanzielle Lage des Unternehmens analysieren und sämtliche Sanierungsoptionen prüfen.“

Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 130 Mitarbeiter. Im Rahmen einer Versammlung informierte Dr. Kaufmann die Beschäftigten über die aktuelle Lage. Die Gehälter der Mitarbeiter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert.

 

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