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MD Helicopters hat die MD 564 mit Sechsblattrotor vorgestellt

MD Helicopters hat die MD 530F überarbeitet und nennt die neueste Version der MD 500-Familie MD 564. Auffälligstes Merkmal der neuen Variante ist der Sechsblatt-Hauptrotor.

12.03.2026

MD Helicopters hat auf der Verticon 2026 die MD 564 erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. © MD Helicopters

Während der Drehflügler-Messe Verticon (09. bis 12. März 2026) in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia hat MD Helicopters aus Mesa, Arizona, sein neuestes Hubschraubermuster enthüllt. Die MD 564 ist das neueste Mitglied der MD 500-Hubschrauberfamilie.

Die MD 564 ist ein einmotoriger leichter Turbinenhubschrauber und zielt auf Betreiber, die eine größere Endurance und bessere Hot-and-High-Leistungen benötigen. Dazu hat MD Helicopters die MD 564 mit einem neuen Sechsblatt-Hauptrotor und einem Vierblatt-Heckrotor ausgerüstet. Als Antrieb dient ein Rolls-Royce 250-C47E/3-Triebwerk, welches über eine Zweikanal-FADEC-Steuerung kontrolliert wird. Das Triebwerk liefert mit 675 Wellen-PS 25 Wellen-PS mehr als das 250-C30-Triebwerk in der MD 530F.

Die Avionik der MD 564 kommt von Garmin

Bei der Avionik setzen die Konstrukteure von MD Helicopters auf das Avionikpaket G500H TXi von Garmin, das auch IFR-Flüge erlaubt. Allerdings bietet der Hersteller die MD 564 zunächst nur ohne Autopilot an.

Nach Berechnungen von MD Helicopters liegen die Betriebskosten des neuen Musters zwischen 30 und 40 Prozent unter denen von konkurrierenden Hubschraubermustern. Die Endurance der MD 564 gibt der Hersteller mit 400 nautischen Meilen (741 Kilometern) und die Endurance mit vier Stunden an. Dank der Überarbeitung soll die MD 564 650 lbs (295 Kilogramm) mehr interne Last zuladen können. Die externe Last soll sogar im Vergleich zur bisherigen MD 500-Version um 750 lbs (340 Kilogramm) höher liegen.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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