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Boeing 747 Dreamlifter bringt eine halbe Million Masken nach Utah

Nach wie vor ist es wichtig, ausreichend Mund-Nase-Masken zur Verfügung zu haben, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Boeing hat jetzt erneut eine Boeing 747 Dreamlifter für einen Transport der Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt.

4.07.2020

Boeing hat zusammen mit Partnerunternehmen 500.000 protective Masken nach Utah geflogen. © Boeing

Boeing hat einen seiner Riesentransporter des Typs 747 Dreamlifter eingesetzt, um Mund-Nasen-Masken zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie in die Vereinigten Staaten zu transportieren. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen N747BC – einer von vier Dreamliftern von Boeing – landete aus Nagoya in Japan mit einer Zwischenlandung in Anchorage, Alaska, in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah.

In den Frachträumen der 747 waren 500.000 Masken verstaut, die nach den Sommerferien an Schüler in Utah kostenlos verteilt werden sollen, die den größten Bedarf an dieser Schutzausrüstung haben. Atlas Air hat den Flug im Auftrag von Boeing durchgeführt, während die Kosten des Fluges von Boeing getragen wurden.

Atlas Air betreibt die Dreamlifter

Der Gouverneur von Utah, Gary R. Herbert, war bei der Übergabe der Schutzausrüstung anwesend. Er sagte: „Wenn die Schülerinnen und Schüler in diesem Herbst in die Schule zurückkehren, wird es wichtig sein, dass sie Masken zur Verfügung haben. Wir danken Boeing und seinen Partnern für alles, was sie getan haben, um unsere Initiative ‚Eine Maske für jeden in Utah‘ zu unterstützen und es unseren Schülern zu ermöglichen, diese Masken zu haben und zur Sicherheit aller Einwohner Utahs beizutragen.“

Nach der Entladung der Masken kehrte die 747 Dreamlifter zu ihrer Heimatbasis Charleston im US-Bundesstaat South Carolina zurück, um wieder ihren normalen Dienst innerhalb der 787-Produktionslogistik aufzunehmen.

Bislang hat Boeing über vier Millionen Teile Schutzausrüstung zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie in die USA transportiert. Zusätzlich hat das Unternehmen 39.000 transparente Gesichtsvisiere im 3D-Druck-Verfahren für medizinisches Personal hergestellt und Gesundheitsorganisationen zur Verfügung gestellt.

 

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