Liebherr-Aerospace wird noch in diesem Jahr mit dem Bau der bereits vor Jahren geplanten Erweiterung beginnen. Das Unternehmen sieht die Notwendigkeit, den stark ansteigenden Bedarfen des Luftfahrtmarktes gerecht zu werden und bereitet sich deshalb darauf vor, seine Kundendienst- und Montagebereiche um rund 6.000 Quadratmeter auszuweiten. Dafür soll der derzeitige Verwaltungsbau – das älteste Gebäude auf dem Werksgelände– einem neuen Hallenbau weichen.
Das Erweiterungsvorhaben sieht ebenfalls ein neues Bürogebäude vor. Mit einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern schüfe sich die Liebherr-Aerospace bei Umsetzung einen entsprechend großen Komplex, um auch in Zukunft flexibel auf Platzbedarfe reagieren zu können.
Höchste Standards in Bezug auf Nachhaltigkeit
Liebherr-Aerospace plant das Gebäude wie gewohnt mit modernsten Standards in Bezug auf Nachhaltigkeit – wie beispielsweise Wärmerückgewinnung als Heizmethode, ein begrüntes Dach sowie darauf installierte Photovoltaik-Anlagen. Martin Wandel, der Geschäftsführer und Chief Operating Officer (COO) von Liebherr-Aerospace & Transportation SAS, sagte: „Wir arbeiten an Lösungen für eine umweltfreundlichere Luftfahrt und dazu gehören selbstverständlich auch eine umweltschonendere Produktion und bauliche ökologische Maßnahmen, die dem neuesten Stand entsprechen.“
Nicht nur der Produktionshochlauf bei den großen Herstellern wie Airbus und Boeing sorgt für eine gute Auslastung bei dem Zulieferer, in der Luftfahrt steigt nach Angaben des Unternehmens angesichts einer wachsenden globalen Verkehrsflugzeugflotte auch die Nachfrage von Instandhaltungs- und Überholungs-Dienstleistungen.
Liebherr-Aerospace produziert das Bugfahrwerk des Airbus A350 in Lindenberg und wird es dort auch überholen. © Emirates
Im Falle der Airbus A350-Flotte stehe der Hochlauf dieser MRO-Tätigkeiten in den nächsten Jahren an. Die Liebherr-Aerospace entwickelte und fertigt neben dem Vorflügelklappenbetätigungssystem auch das Bugfahrwerk dieses Flugzeugmusters. Es ist das größte Fahrwerk, das in Lindenberg hergestellt wird und hat damit auch den größten Platzbedarf für die Durchführung der Kundendienst-Tätigkeiten.
„Aktuell haben wir in unserer Branche viel positive Bewegung und unsere Aufgabe ist es, zum Vorteil unserer Kunden darauf zu reagieren. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so viel Arbeit vor uns haben – und dafür benötigen wir entsprechend Platz“, erklärt Gerd Heinzelmann, Geschäftsführer der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH.
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