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Vaeridion eröffnet Batterie-Labor in Holzkirchen

Um die Luftfahrt in großem Maße zu elektrifizieren, bedarf es noch einiger Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Der Hersteller Vaeridion hat jetzt ein Batterie-Labor in der Nähe von München eröffnet, wo die Energiespeicher für den Microliner entwickelt werden sollen.

9.07.2024

Ivor van Dartel, VÆRIDION Mitbegründer und CEO, der bayerische Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Jens Hofmann, Bosch Holzkirchen, Dr. Sebastian Seemann, VÆRIDION Mitbegründer und Technik-Vorstand und Christoph Schmid, Bürgermeister von Holzkirchen, bei der Eröffnung des Batterie-Labors. © Vaeridion

Bei der Entwicklung von elektrisch angetriebenen Fluggeräten ist die Batterie-Technologie ein entscheidender Faktor, ob ein Projekt gelingt oder scheitert. Die Vaeridion GmbH aus München hat nun in Holzkirchen südlich der bayerischen Hauptstadt, ein eigenes Batterie-Labor eröffnet. Die auf dem Bosch Collaboration Campus angesiedelte Entwicklungseinrichtung soll die gesamte Produktionskette für die elektrischen Speicher abdecken, von einzelnen Batteriezellen bis hin zu integrierten Batterie-Modulen.

Die Zulassung ist Ende dieses Jahrzehnts angestrebt

Vaeridion entwickelt ein vollelektrisch angetriebenes Flugzeug namens Microliner mit einer Kapazität für bis zu neun Passagiere. Es soll auch unter Instrumentenflugbedingungen betrieben werden können und eine Reichweite von bis zu 270 nautischen Meilen (500 Kilometer) aufweisen. Das Flugzeug wird mit mehreren Elektromotoren ausgestattet, die aber nur einen einzigen Propeller drehen. Vaeridion strebt die Zulassung und den Beginn der Serienproduktion des Microliners vor dem Jahr 2030 an.

Dr. Sebastian Seemann, der Technik-Vorstand von Vaeridion, sagte bei der Eröffnung: „Wir wollen in München Luftfahrtgeschichte schreiben: Wir bauen flugsichere und handhabungssichere Batterien für kommerzielle Passagierflugzeuge. Die Antriebsbatteriemodule sind das Herzstück unserer Flugzeuge, sie vereinen das höchste Zell-Pack-Verhältnis und sind für die Zertifizierungsanforderungen ausgelegt. Wir integrieren über 100 Module in den Flügel, wo sie hingehören – und den gesamten Kabinenraum freizugeben. Mit dem Bosch Collaboration Campus haben wir die ideale Einrichtung und Unterstützung gefunden, um unsere nächsten Ziele zu erreichen.“

Volker K. Thomalla

 

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