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Das Flugprogramm der ILA ist enttäuschend kurz

Um Flugzeuge am Himmel zu sehen, muss in diesem Jahr niemand zur ILA kommen. An den Fachbesuchertagen gibt es nur jeweils drei Flugvorführungen pro Tag zu sehen. An den letzten beiden Messetagen wächst die Zahl der Flying Displays auf fünf pro Tag.

17.06.2022

Die britische Royal Air Force zeigte die CH-47 Chinook auf der ILA 2018 im Flug. © V. K. Thomalla

Das Flugprogramm auf der ILA in Berlin war immer ein wahrer Publikumsmagnet. Im Flugprogramm waren nicht nur neue Flugzeuge und Hubschrauber zu sehen, auch die Bundeswehr zeigte sich mit einem umfangreichen Programm. Zusätzlich versprühten historische Fluggeräte die Faszination der Luftfahrt und zogen die Besucher in ihren Bann.

In diesem Jahr ist das Flugprogramm auf der ILA (22. bis 26. Juni) schmal geschneidert und wird Besucher enttäuschen, die ausschließlich wegen des Flying Displays nach Berlin anreisen. Insgesamt wird es nur 19 Punkte im Flugprogramm geben – wohlgemerkt: an allen fünf Messetagen zusammen!

Drei Flugvorführungen pro Fachbesuchertag

An den Fachbesuchertagen von Mittwoch bis Freitag fliegt jeweils einmal der Airbus A400M, die Boeing CH-47 Chinook und der Eurofighter. Jedes Muster hat an diesen Tagen jeweils 15 Minuten Zeit für die Vorführung. Am 25. und am 26. Juni kommt jeweils eine zweite Eurofighter-Vorführung hinzu sowie eine fünfminütige Luftparade, also ein Überflug von Fluggeräten der Bundeswehr. Das war alles.

Die ILA 2022 stehe unter dem Motto „Pioneering Aerospace“ und ist Schauplatz zukunftsweisender Technologien und nachhaltiger Luftfahrt, so die Veranstalter. Das neue Konzept der ILA sowie die unmittelbare Nähe zum Flughafen BER, dessen regulärer Betrieb durch die ILA-Vorführungen nicht tangiert werden solle, führten zu einem vergleichbar stark reduzierten Flugprogramm, teilten die Veranstalter mit.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit über 35 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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