Homepage » Industrie » Deutsche Aircraft benennt weitere Zulieferer für die D328eco

Auf dem Aircraft Supplier Summit in Leipzig hat die Deutsche Aircraft mit neuen Zulieferern für das D328eco-Programm Verträge abgeschlossen. Das Turboprop-Regionalflugzeug soll in Leipzig endmontiert werden und 2026 in den Flugbetrieb gehen.

18.11.2022

Die Deutsche Aircraft GmbH will auf Basis der Dornier 328 die D328eco entwickeln, die langfristig emissionsfreies Fliegen ermöglichen soll. © Deutsche Aircraft

Der Flugzeughersteller Deutsche Aircraft hat drei weitere Zulieferer für ihr Regionalflugzeug-Projekt D328eco-Programm ausgewählt. Auf dem Aircraft Supplier Summit in dieser Woche in Leipzig – dem künftigen Produktionsstandort der D328eco – bekannt gegeben wurde, handelt es bei diesen Firmen um die Bucher Leichtbau AG aus der Schweiz, die Elbe Flugzeugwerke (EFW) aus Dresden sowie Reiser Simulation and Training aus Berg am Starnberger See.

Nach Angaben der Deutsche Aircraft wurden die neuen Zulieferer „auf der Grundlage ihrer Time-to-Market-Fähigkeiten, der Belastbarkeit der Lieferkette, der Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus des Produkts und der wirtschaftlichen Realität“ ausgewählt.

Nico Neumann, COO von Deutsche Aircraft, und Beat Burlet, Geschäftsführer von Bucher Leichtbau, unterzeichnen in Leipzig die Vereinbarung zur künftigen Zusammenarbeit. © Bucher Leichtbau AG

Bucher Leichtbau wird die Bordküchen und Trennwände für die Kabine liefern. Nico Neumann, der Chief Operating Officer der Deutschen Aircraft, sagte nach der Vertragsunterzeichnung: „Bucher hat von Anfang an ein klares Verständnis für unsere Anforderungen gezeigt. Buchers jahrzehntelanges Know-how im Bereich der Kabineninnenausstattung und des Leichtbaus sowie dessen Offenheit für Innovationen und die hohe Verarbeitungsqualität der Produkte machen Bucher zum perfekten Partner für die Bordküche und die Trennwände der D328eco. Die D328eco wird die Art und Weise, wie wir fliegen, verändern und dazu beitragen, unseren ökologischen Fussabdruck zu verringern.“

Die Bodenplatten kommen aus Dresden

Die Elbe Flugzeugwerke entwickeln und produzieren im Auftrag der Deutsche Aircraft die Bodenplatten für die Kabine, während Reiser Simulation and Training einen Engineering Cockpit Simulator entwickelt, mit dem schon während der Entwicklungsphase des zweimotorigen Turboprop-Regionalflugzeugs Funktionen und das Zusammenspiel von wichtigen Flugzeugsystemen am Boden simuliert werden kann.

Zu den bereits zuvor ausgewählten Zulieferern gehören Pratt & Whitney Canada, das die PW127XT-S-Triebwerke der D328eco liefern wird, Garmin International (Avionik) GKN Aerospace (Leitwerk), Liebherr-Aerospace (Steuereinheit und Software für Landeklappen und Spoiler) sowie die Heggemann AG aus Büren, die das Fahrwerk entwickelt.

Die D328eco soll eine Kapazität von 40 Passagieren aufweisen und in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 in Dienst gestellt werden.

Bob Fischer

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen. Er hat mehr als 40 Jahre für der CAA-NL gearbeitet, sein letzter Job war Inspekteur für Flugausbildung in den Niederlanden.

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