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EASA lässt Rolls-Royce Trent 1000 für Boeing 787 zu

Die europäische Flugsicherheitsagentur EASA hat die Rolls-Royce Trent 1000-TEN-Triebwerke für die Boeing 787 Dreamliner zugelassen. Das erste Triebwerkspaar für ein Serienflugzeug ist fast zeitgleich in Seattle eingetroffen.

21.08.2017

Die EASA hat das Trent 1000 für die Boeing 787 Dreamliner zugelassen. © Rolls-Royce

Vertreter der European Aviation Safety Agency (EASA) haben schon am 8. August in Derby an Vertreter von Rolls-Royce die Musterzulassungsurkunde für das neue Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerk überreicht. Zeitgleich erhielt der Triebwerkshersteller die Zulassungsurkunde der US-Behörde Federal Aviation Administration (FAA). Von der neuen Turbofan-Familie Rolls-Royce Trent 1000 TEN gibt es sieben Varianten (Trent 1000-A, 1000-C, 1000-D, 1000-E, 1000-G, 1000-H und 1000-Z) und diese haben einen Startschub zwischen 227 kN und 346 kN und werden alle drei Versionen der Boeing 787 Dreamliner antreiben. Die Abkürzung TEN steht für „Thrust, Efficieny and New Technology“.

Technologien aus der Trent XWB-Entwicklung

Das Triebwerksmuster greift auf Technologien zurück, die Rolls-Royce für das Trent XWB entwickelt und zur Serienreife gebracht hat. Mit einem Nebenstromverhältnis von 10:1 verfügt das Trent 1000 über das höchste Bypass Ratio aller Trent-Antriebe. Das Muster ist auch das leiseste aller Triebwerke der Boeing 787.

Der erste Testflug des Trent 1000 TEN an einem Dreamliner fand im November letzten Jahres in Seattle statt. Im März dieses Jahres flog dann die größte Dreamliner-Version, die Boeing 787-10, angetrieben von zwei Rolls-Royce Trent 1000 TEN, zu ihrem Erstflug ab.

Parellel zur Übergabe der Zulassungsurkunden lieferte Rolls-Royce das erste Paar Serientriebwerke des neuen Musters an Boeing in Seattle. Sie werden eine 787 antreiben, die noch in diesem Jahr an den Kunden ausgeliefert wird.

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