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Neue Spoiler für die A320-Familie von Spirit AeroSystems

Spirit AeroSystems hat ein neues Verfahren zur Fertigung von Spoilern für die A320-Familie von Airbus entwickelt. Der erste Satz der mit der neuen Technologie hergestellten Spoiler wurde nun aus Schottland an Airbus geliefert.

7.09.2021

Spirit AeroSystems Europe hat das erste Spoilerpaar für die A320-Familie an Airbus ausgeliefert. Die Spoiler werden in einem neuen Verfahren produziert. © Spirit AeroSystems

Auch bei bestehenden Flugzeugprogrammen kann man immer wieder Dinge verbessern, selbst wenn sie sich seit Jahrzehnten in unveränderter Form bewährt haben. Das Zulieferunternehmen Spirit AeroSystems (Europe) Limited (UK) hat in seinem Werk in Prestwick in Schottland nun einen ersten Satz neuer Spoiler aus Faserverbundwerkstoffen für die A320-Familie produziert und an Airbus geliefert. Die Spoiler werden mit Hilfe der neuen RTM-Technologie (Resin Transfer Moulding) von Spirit hergestellt und sind die ersten, die in einem fliegenden Serienflugzeug eingesetzt werden.

„Die neu gestalteten Spoiler werden in einem hochautomatisierten, fortschrittlichen Fertigungsverfahren außerhalb des Autoklaven hergestellt, was im Vergleich zum ursprünglichen, traditionelleren Design zu einer deutlich verbesserten Fertigungseffizienz sowie zu geringeren Energie- und Kosteneinsparungen führt“, teilte das Unternehmen mit. Spirit ist nach eigenen Angaben das erste Unternehmen, das diese innovative Technologie in der britischen Luft- und Raumfahrtindustrie industriell einsetzt.

Innovative Fertigungstechnologie

Scott McLarty, Senior Vice President Airbus Programs bei Spirit AeroSystems (Europe) Limited (UK),  sagte: „Dieser aufregende Meilenstein ist ein weiteres Beispiel für die führende Rolle von Spirit bei der Entwicklung innovativer Tragflächentechnologien und Fertigungsverfahren zur Erfüllung der Anforderungen unserer Kunden. Wir sind auch weiterhin entschlossen, in neue Technologien und Prozesse zu investieren, die für eine nachhaltigere Luft- und Raumfahrtindustrie erforderlich sind und dazu beitragen, die britischen Netto-Null-Emissionsziele zu erreichen.“

Die Entwicklung des neuen Fertigungsverfahrens wurde von der schottischen Regierung gefördert. Derartige kosteneffiziente Technologien und Fertigungsverfahren werden bei der Entwicklung der nächsten Generation von Flugzeugprogrammen eine zentrale Rolle spielen, ist das Unternehmen überzeugt.

 

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