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Die Airbus A220-Flotte der airBaltic wächst weiter

In diesem Jahr hat die airBaltic bereits vier neue Airbus A220-300 übernommen. Doch der Irankrieg hat auch seine Spuren in den Finanzen der Airline hinterlassen. Sie hat deshalb die lettische Regierung um einen Kredit zu Marktkonditionen gebeten.

8.04.2026

Der Jet landete nach seinem Überführungsflug aus Montreal am 2. April 2026 in Riga. © airBaltic

Die lettische Fluggesellschaft airBaltic hat am 2. April ihren 55. Airbus A220-300 in Empfang genommen. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen YL-BTF kam nonstop vom Herstellerwerk in Montreal in Kanada. Die YL-BTF (Hersteller-Seriennummer MSN55440) ist bereits das vierte neue Flugzeug, welches die airBaltic in diesem Jahr übernommen hat. Da die Airline 2024 nach einem Brand der APU während der Wartung eine A220 abschreiben musste, verfügt die Airline derzeit über 54 Exemplare.

Die YL-BTF ist der 55. Airbus A220-300, den die airBaltic übernommen hat. © airBaltic

Nach Angaben der airBaltic hat die A220-Flotte der Fluglinie bereits 24,4 Millionen Passagiere transportiert und fast 253.000 Flüge absolviert. Die A220-300 der airBaltic haben zusammengenommen rund 559.00 Flugstunden gesammelt. Die Airline bedient derzeit 80 Destinationen.

airBaltic fliegt die A220 seit 2016

Die Fluggesellschaft hatte ihre erste A220-300 – damals noch unter der Bezeichnung Bombardier CS300 – 2016 in Dienst gestellt. Airbus hatte bis Ende Februar dieses Jahres feste Aufträge für 949 A220 erhalten. 493 dieser Bestellungen hatte der Hersteller zu diesem Zeitpunkt schon ausgeliefert.

airBaltic betreibt ausschließlich den Airbus A220-300. © airBaltic

airBaltic kämpft derzeit mit den hohen Treibstoffpreisen und hatte Ende März die lettische Regierung um einen Kredit in Höhe von 30 Millionen Euro gebeten. Das Kabinett hatte einer solchen Finanzspritze zu Marktkonditionen zugestimmt, jetzt muss noch das Parlament des Landes zustimmen. Lettland ist mit einem Anteil von 88,7 Prozent der größte Anteilseigner an der airBaltic, die Lufthansa hält 10 Prozent der Anteile. Die verbliebenen 1,63 Prozent sind in den Händen privater Eigner.

Volker K. Thomalla

 

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