Homepage » Luftverkehr - news » Green Airlines verschiebt den Start des Flugbetriebs

Eigentlich wollte die Green Airlines morgen den Linienflugverkehr zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und dem BER aufnehmen. Doch die Corona-bedingten Reisebeschränkungen zwangen die Fluggesellschaft dazu, ihren Start zu verschieben.

1.11.2020

Die Start-up-Fluggesellschaft Green Airlines greift künftig auf Flugzeuge wie diese Beechcraft 1900D der französischen Chalair Aviation zurück. © Chalair

Eigentlich hatte morgen der erste Flug der in diesem Jahr gegründeten Fluggesellschaft Green Airlines vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden zum neuen Hauptstadtflughafen BER starten sollen. Doch die ab morgen gültigen Beschränkungen für Reisen innerhalb Deutschlands aufgrund der Covid-19-Pandemie haben die Pläne der Airline durchkreuzt. „Aufgrund des Lockdown setzen wir unsere Flüge im November aus. Zusammen mit unserem Partner Chalair bewerten wir die Lage aber täglich neu, damit wir schnellstmöglich wieder unsere Flüge durchführen können“, teilte die Green Airlines auf ihrer Website mit.

Dabei hatte das junge Unternehmen erst in diesem Monat seine Pläne schon einmal der Situation anpassen müssen. Statt wie geplant mit ATR 72-500 der dänischen Air Alsie zu starten, hatte sich Green Airlines kurzfristig zu einer Anpassung der Kapazitäten entschlossen und sich dem neuen Partner Chalair Aviation aus Frankreich zugewandt. Die französische Regionalfluggesellschaft verfügt über eine Flotte aus Beechcraft 1900D (19 Sitze), ATR 42 (48 Sitze) und ATR 72 (70 Sitze) und kann damit eine größere Bandbreite von Flugzeugen anbieten, deren Kapazität besser der Nachfrage entspricht.

Größere Flexibilität durch neuen Partner

Stefan Auwetter, der Geschäftsführer der Green Airlines, sagte: „Um unseren Anspruch gerecht zu werden, nachhaltigen und grünen Flugverkehr anbieten zu können, setzen wir auf agile Anpassungsmöglichkeiten unseres Flugangebots. Wir freuen uns, mit Chalair Aviation einen Partner gefunden zu haben, der genau diesen Anspruch erfüllt. Durch die größere Flottenbandbreite haben wir nun die Möglichkeit, die Buchungen flexibel mit dem passenden Fluggerät in Einklang zu bringen, um somit Ressourcen zu schonen und weniger CO2 zu verbrauchen.“

Green Airlines strebt einen möglichst CO2-neutralen Geschäftsbetrieb an. So sollen die Flugzeuge mit Bio-Treibstoffen betankt werden, und Plastikabfall soll weitestgehend vermieden werden. Die Flüge sollen durch Überkompensation sogar ein klimapositives Fliegen ermöglichen.

Volker K. Thomalla

 

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