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Die US Air Force hat zusätzliche E-11A BACN bestellt

Die US Air Force baut die Flotte ihrer fliegenden Relaisplattformen des Typs E-11A BANC weiter aus. Die Bombardier-Tochter Learjet hat nun einen Auftrag zur Lieferung von bis zu sechs weiteren Exemplaren erhalten.

4.06.2021

Die US Air Force hat bei der Bombardier-Tochter Learjet sechs Global 6000 in der Rolle als Battlefield Airborne Communications Node (BACN) in Auftrag gegeben. © US Air Force/Mark Herlihy

Welche Flugzeuge der US Air Force (USAF) sammeln die meisten Flugstunden? Diese Frage werden die meisten falsch beantworten. Es sind nämlich die Relaisflugzeuge vom Typ E-11A BACN (Battlefield Airborne Communications Node). Sie dienen als fliegende Schnittstellen zwischen den verschiedenen Teilstreitkräften über einem Gefechtsfeld und übertragen Gespräche und Daten zwischen Bodentruppen und fliegenden Einheiten, ohne dass diese dafür eine zusätzliche Ausrüstung benötigen würden. Sie dienen auch als Relaisstationen, wenn Bodentruppen untereinander kommunizieren müssen, aber beispielsweise das Gelände eine direkte Funkverbindung verhindert.

Die US Air Force hatte bereits im Februar dieses Jahres angekündigt, bis zu sechs weitere E-11A bestellen zu wollen, um ihre Flotte von drei E-11A BACN – sowie vier in dieser Rolle eingesetzten RQ-4 Global Hawk – zu ergänzen. Im Oktober des vergangenen Jahres ist ein viertes Exemplar bei einem Absturz in Afghanistan verloren gegangen.

Der Auftrag läuft bis Mai 2026

Nun hat die USAF der Bombardier-Tochter Learjet in Wichita im US-Bundesstaat Kansas einen Auftrag zur Lieferung von bis zu sechs E-11A BACN in den nächsten fünf Jahren erteilt. Teil des Auftrags ist eine Festbestellung für ein Exemplar, die Bestellungen für die weiteren fünf Exemplare sollen später folgen. Spätestens bis Mai 2026 sollen alle sechs E-11A ausgeliefert werden.

Die E-11A ist ein modifizierter Ultralangstrecken-Business-Jet des Typs Bombardier Global 6000. Die Kommunikationssysteme des Flugzeugs werden bei Learjet in Wichita installiert, danach folgt der Innenausbau und die Lackierung des Jets in Tucson im US-Bundesstaat Arizona. Sollten alle sechs E-11A beschafft werden, dann erreicht der Auftragswert 464,8 Millionen US-Dollar (383,60 Euro), teilte die US Air Force mit.

Bob Fischer

 

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