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Pilatus PC-7 sollen in der Schweiz bis 2040 fliegen

Der Pilatus PC-7 ist ein Arbeitspferd in der Pilotenausbildung der Schweizer Luftwaffe. Das bewährte Muster soll nun erneut mit neuen Instrumenten modernisiert werden, um es bis 2040 nutzen zu können.

26.03.2024

PC-7 der Schweizer Luftwaffe oberhalb des Aletschgletschers. © Bob Fischer

Der Pilatus PC-7 Turbo Trainer ist seit 1982 bei der Schweizer Luftwaffe als Schulungsflugzeug für die Pilotenausbildung und das PC-7-Team im Einsatz. Er gehört nach wie vor zu den leistungsfähigsten Typen seiner Kategorie. Mit der Armeebotschaft 2024 stehen nun erneut Werterhaltungsmassnahmen für das einmotorige Turboprop-Muster an. So ist unter anderem der Einbau eines neuen Navigationssystems für den Instrumentenflug vorgesehen sowie ein Nachrüsten der Funkanlage mit dem VHF 8,33-kHz-Kanalabstand gemäß den europaweit eingeführten Regelungen. Auch wird ein Kollisionsvermeidungssystem ACAS (TCAS & FLARM) installiert.

Auch die Simulatoren werden modernisiert

Zudem müssen die Flugsimulatoren auf denselben technologischen Stand gebracht werden wie die Flugzeuge. Die Arbeiten an den Flugzeugen werden zwischen 2025 und 2029 erfolgen. Beim nächsten Projekt sollten die PC-7 auch eine aktualisierte GPS-Navigation von Avidyne sowie digitale Triebwerksanzeigen erhalten, um das IFR-Training effizienter zu gestalten (RNP-LVP-Fähigkeit). Danach ist eine Nutzungsdauer bis 2040 vorgesehen.

Bob Fischer

 

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