Homepage » Militär » Ungarn nutzt künftig deutsche A400M bei der MNAU in Lechfeld

Ungarn nutzt künftig deutsche A400M bei der MNAU in Lechfeld

Mit der Aufstellung der Multinational Air Transport Unit (MNAU) macht die Bundeswehr aus der Not eine Tugend: Da die Exportbemühungen für 13 von ihr bestellten A400M nicht zum Erfolg führten, können nun Partnernationen Kapazitäten auf den überzähligen Transportflugzeugen im Rahmen der MNAU nutzen. Ungarn ist die erste Nation, die von diesem Angebot Gebrauch macht.

18.09.2020

Der Inspekteur der Luftwaffe Generalleutnant Ingo Gerhartz (links) empfängt den Ungarischen Air Chief Generalmajor Nándor Killián auf dem Fliegerhorst in Wunstorf anlässlich der Eröffnung der International Air Transport Unit. © Bundeswehr/Johannes Heyn

Beim Launch des Airbus A400M-Programms im Jahr 2000 hatte Deutschland für die Bundeswehr noch einen Bedarf von etwa 75 Exemplaren des neuen Transportflugzeugs ausgemacht. Im Laufe der Jahre schrumpfte dieser Bedarf zunächst auf 60 und dann auf 53 A400M, wobei 13 dieser Transporter an andere Nationen weiterverkauft werden sollten. Die Verkaufsbemühungen waren jedoch nicht von Erfolg gekrönt, obwohl verschiedene Länder Bedarf an Lufttransportkapazität in Form eines Flugzeugs der Größer des Airbus A400M haben.

Standort der MNAU wird Lechfeld

2017 hatte das Bundesministerium...

Ce contenu est réservé aux abonnés prémium

Über Volker K. Thomalla

zum Aerobuzz.de
Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit über 35 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

1 Kommentar

  • Vorname Nachname

    Sind die 13 Maschinen wirklich überzählig oder fehlen der BW die Besatzungen?
    Wieso wird die zeitgleich neu ins Leben gerufenene Luftransporteinheit in Frankreich mit 130 deutschen Soldaten dort mit C 130 bestückt , weil die A 400 M nur verzögert geliefert würden. Liegt das an der Spezifikation? Sind jetzt alle A 400 M geliefert und einsatzfähig?
    Hier wäre mehr Hintergrundinformation hilfreich.
    Dass Deutschland durch immer mehr multinationale Verbände auf eine europäische Armee hinarbeitet , erscheint allerdings ungeachtet der vordergründigen Begründung in diesem Artikel sinnvoll.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Les commentaires sont reservés aux Abonnés premium

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.