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Vorentscheidung gefallen: Bundeswehr erhält Boeing P-8A Poseidon
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Sollten die Verhandlungen mit der US-Regierung über einen Foreign Military Sales (FMS)- Vertrag zügig vorangehen und noch in dieser Legislaturperiode zu einem Abschluss kommen, dann könnten die Marineflieger ohne Unterbrechung auch nach 2025 ihre Fähigkeiten zur U-Bootjagd aus der Luft und zur Seefernaufklärung erhalten. Zu diesem Zeitpunkt endet die Nutzung der heute eingesetzten P-3C Orion. Als gleichwertigen Ersatz sieht das Verteidigungsministerium derzeit nur die Boeing P-8A Poseidon an.

9.05.2021

Australien gehört bereits zu den Nutzern der P-8A Poseidon. Bald gehören auch die deutschen Marinieflieger dazu. © Boeing

Im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) ist wohl eine Vorentscheidung zu Gunsten des Seefernaufklärers und U-Bootjagd-Flugzeugs Boeing P-8A Poseidon gefallen. Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Christian Sauter (FDP) und weiterer Mitglieder seiner Fraktion deutet klar darauf hin. Der Behördenspiegel hatte zuerst darüber berichtet.

Boeing P-8A Poseidon

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit über 35 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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