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Piper hat die ersten Trainer Piper Pilot 100i ausgeliefert

Die Flugschule American Flyers ist der Erstkunde für die neue Trainingseinmot Piper Pilot 100. Nach der gerade erteilten Musterzulassung hat der Hersteller nun die ersten Exemplare an den Erstkunden übergeben.

17.12.2020

Die Flugschule American Flyers hat die erste Piper Pilot 100i im Dezember 2020 in Vero Beach übernommen. © Piper Aircraft

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat das neue einmotorige Trainingsflugzeug Pilot 100 von Piper Aircraft zugelassen. Der Hersteller aus Vero Beach im US-Bundesstaat Florida hat unmittelbar nach Erhalt der Zulassungsurkunde die ersten Flugzeuge ausgeliefert. Die Flugschule American Flyers ist der Erstkunde für das im April 2019 vorgestellte neue Muster. Piper bietet die Pilot 100 in zwei Versionen an, einmal als Piper Pilot 100 und einmal als Piper Pilot 100i. Bei der Vorstellung der Flugzeuge hatte Piper Aircraft einen Preis von 259.000 US-Dollar für die Pilot 100 und 285.000 US-Dollar für eine Piper Pilot 100i genannt.

Aggressiv bepreister Trainer

Simon Caldecott, der Präsident und Hauptgeschäftsführer (CEO) von Piper Aircraft, sagte: „Wir freuen uns, die Pilot-100-Serie mit einem Preis in unsere Produktpalette aufnehmen zu können, der allen Betreibern optimale Wirtschaftlichkeit bietet. In diesen unsicheren Zeiten ist unser Team fokussiert geblieben und hat fleißig daran gearbeitet, einen aggressiv gepreisten und bewährten Trainer auf den Markt zu bringen, der fortschrittliche Systeme gepaart mit Flugleistungen bietet, die Flugschulen und Airline-Programme jeder Größe sich wünschen.“

Die Piper Pilot 100i ist mit einem Garmin G3X-Touchscreen-Avionikpaket ausgerüstet. © Piper Aircraft

Die Pilot 100 ist als Zweisitzer für die Flugausbildung nach Sichtflugregeln konzipiert. Ein dritter Sitz ist als Option erhältlich. Beim Antrieb haben sich die Ingenieure für den Vierzylinder-Einspritzmotor Lycoming IO-360-B4A mit 134 kW (180 PS) entschieden, der seine Kraft an einen Zweiblatt-Propeller abgibt. Avionikseitig finden die Kunden im Instrumentenbrett des Flugzeugs ein Garmin G3X Touch. Die maximale Reichweite der Piper Pilot 100 gibt der Hersteller mit 522 nautischen Meilen (966 Kilometer) plus 45 Minuten Reserve an. Die maximale Reisegeschwindigkeit liegt bei 128 Knoten TAS. Die Piper Pilot 100i ist für das IFR-Training optimiert. Bei ihr gehört auch ein Autopilot zur Standardausrüstung.

Die 1939 gegründete Flugschule American Flyer wird noch vor Ende dieses Monats acht Pilot 100i in Empfang nehmen. Steven Daun, der Chefpilot von American Flyers, sagte bei der Übernahme des ersten Exemplares: „Die Piper Pilot 100i stellt die perfekte Mischung aus Einfachheit und Technologie dar. Das Garmin G3X ist das einzige Avionikpaket, welches das Umschalten von runden Zifferblatt- und Band-Anzeigen in einem Touchscreen-Format ermöglicht. Damit übertrifft es das G1000-Avionikpaket auf vielen Ebenen und war der Hauptgrund, warum wir uns für die Piper Pilot 100i entschieden haben.“

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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